Chemie
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auch ihre Chemie ist wohl nur eine bloße unvollkommeneKunst, und nicht« weniger als eine Wissenschaft zu nen-nen. Wir haben auch von ihren Einsichten in die Che-mie nur unvollständige Nachrichten, und wissen auchnur sehr wenig von dem Hermes, von welchem dieChemie den Namen der hermetischen Kunst führt.Es hat aber die Chemie sehr frühzeitig das Unglück ge-habt, mit der Alchemie verwechselt zu werden. Dies«nahm ihren Ursprung unter der Neuplatonischen Sekteder Philosophie, und man findet ihren Namen und dasProblem derselben, nach dem IV. Jahrhunderte nach Ch.Geb. erwähnt. Ueber diesen Gegenstand verlohr manbald alles andere aus dem Gesichte. Die Verwandlungder Metalle war der Punkt, um welchen sich die Unter-suchungen der damaligen Chemiker förmlich dreheten, unddiejenigen, welche sie suchten, schrieben dunkel und ge-heimnißvoll, theils um sich den Schein einer hohen Weis-heit zu geben, theils um ihre wirkliche Unwissenheit zubedecken. Dieser Zeitraum dauerte ohngefatzr bis insVIII. Jahrhundert nach Ch. G., wo die Barbarey auchden Schriften der Alchemisten unter den Christen aus ei-ne Zeitlang ein Ende machte. — Die Künste und Wis-senschaften, welche durch die Barbarer, von den Christenverdrängt wurden, gingen zu den Arabern über. Mitihnen kann man füglich einen neuen Zeitraum anfange»,und den Ursprung der medicinischen Chemie bei ihnen su-chen; denn sie haben hauptsächlich, ohngefähr vöm VII.Jahrh, an, die Chemie betrieben. Zu den damaligenChemikern gehören Gerber, oder Dschafar aus demVII. ach andern aus dem IX.) und Rhazes auS demX. Jahrh. — Im XIII. Jahrh, singen die Europäeran, mehr Aufmerksamkeit aus die Chemie zu wenden.Aber ohngeach'let der Bemühungen einiger verdienten