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Erster Band.
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Chemie

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tist von Helmont (geb. 1577. gest. 1644) wandtendie Chemie besonders zum Nutzen der Arzneykunst an;Georg Agricola (geb. 1494. gest. 1555.) war derVater der metallurgischen Chemie; Daniel Sennert (geb. IZ72. gest. 1637.) führte das Studium der Che.wie zuerst auf den hohen Schulen ein. Franz Bacovon Verulam (geb. 1560. gest. 1626.), und RobertBoyle (geb. 1626. gest. 1691.) legten den Grund zurwahren theoretischen Chemie, um welche sich in Deutsch ,land besonders Joh. Joachim Becher (geb. 1635. ge-storb. 1682.) mit seinem getreuen Nachfolger, GeorgErnst Stahl (geb. 1660. gest. 1734.) weiter verdientmachten. Zu Ende des XVII. Jahrhunderts fingman an, das Gebäude der Wissenschaft zu errichten, unddie verschiedenen, aus Erfahrungen und Versuchen gesol.gerten Sätze, und Wahrheiten in ein zusammenhängen,des Ganze zu bringen; bis endlich in neuesten Zeitendie Chemie durch den vereinigten Fleiß mehrerer Gelehr-ten, besonders aber der Deutschen , nach und nachzu der Vollkommenheit gelangte, in der wir sie jetzt er.blicken. Die Meinungen über die Herleitung des WortsChymie, oder Chemie, sind sehr getheilt. Einigeleiten es aus dem griechischen x,k -»> andere aber

aus dem Arabischen her. Diejenigen, welche den Ur-sprung der Chemie in Egypten suchten, gründeten sichdarauf, weil in den ältesten Zeiten ein Theil von Egyp-ten Chemia geheißen hat. Dieser Name kömmt zumersten Male beim Zosiwus, einem griechischen Ge-schichtschreiber, der um 410 lebte, vor. Gehler I. 507-Erxleben Anfangsgr. der Chem. Z. 9. ff. GrenHanb. d. Chem. 2te Aufl. I. ß. 10. ss. Fischer I.552. Meusel Leitsatz. I. 305. II. 8 l 5 - H>. >248. Fabric. I. 625. II. 42. 808. s. 8n. s. 8rz.