Band 
Erster Band.
Seite
228
JPEG-Download
 

228

Citherspielen

erfand Terpander » ein berühmter griechischer Dicht«und Musikus aus Lesbos, der ums Jahr 670 vor Eh.Geb. lebte. Die 8. Saite hat Simonides (um 480vor Ch. Geb.) und Thimotheus derMil.sier (geb. um446 vor Ch. Geb.) soll die 9 hinzugesetzt haben. I»der Folge hat die Einrichtung der Cnher häufige Verän-derungen erlitten, ihre Saitenzahl sich bis auf zo 40vermehrt; auch sind aus ihr ailmählig mehrere Jnstru,wente entstanden. Die ersten Regeln beim Spielen d«Cilher gab Mesomedes aus Creta , unter dem KaiserHadrian , der im Jahr 117 den Thron bestieg. Beiden Chinesern, wo dies Instrument ebenfalls von hohem Alter ist, wird dessen Erfindung d>m Fou-Hjzugeschrieben. Goguet III. 271. Forke! Gesch. d.Mus. I. ryz. 19g. f. 292. 472. zio. 312. BuschHandb. d. Erf. III. 2. S. 2Z2. Den Unterschiedzwischen der Cither und Lyre hat Forkel S. roo. f.angegeben.

Citherspielen. Mesomedes, ein Dichter und Musi-kus, aus der Insel Creta , lebte zu den Zeiten deSKaisers Hadrianus, und gab zuerst einige Regelnan, welche beim Citherspielen zu beobachten sind. For.kel Gesch. d. Mus. I. zro.

Citronenbaum (llitruo wisäicu Unn.) ist ursprünglichin Asien oder den Morgenlandern, vornämlich in Me-den, Assyrien und Persien zu Hause. Jetzt wächst «nicht nur in Poriugall. Spanien, Italien , und densüdlichen Theilen von Frankreich, desgleichen in Westin-dien , wohin er durch die Portugiesen gebracht worden,sondern wird auch in Deutschland , England, Hol-land rc. gezogen. Nach Italien kam er zuerst aus Me-den, und wurde daher von den Römern Litrus ülsiiicagenannt. Anfangs war er däselbst, nach Plinius ,

8

8

E

C

E