Band 
Erster Band.
Seite
231
JPEG-Download
 

Clavierspielerin

251

Clavierspielerin. Eine Maschiene, .in Gestalt eines12jährigen Märchens, welches ein vor sich habendes or»ganisirtes Clavier, spielt, ist von H. F. JaguetDroz 1777 erfunden. Lauen b. Geneal. Kal. 1780.

Element! nen. Enthalten die Verordnungen des PabsteSClemens V. und die Schlüsse, der unter seinem Vor-sitz zu Vienne im Jahre izrr gehaltenen Kirchenver-sammlung. Der Pabst hatte sie bereits iziz in derVersammlung der Kardinäle bekannt gemacht, und auchan die Universität zu OrleanS gesandt. Er wurde aberdurch Krankheit und andere Geschäfte behindert, sie auchan die übrigen Universitäten zu schicken, welches dahererst nach seinem Tode vom Pabst Johann XXI!. imJahr 1317 geschahe. Clemens nannte seine Samm-lung: das siebente Buch der Decretalen, wel-che Benennung aber nicht gewöhnlich geworden ist. v.Selchow. Gesch. d, in Teutsch!, geltend. Rechte. §.145. Universallex. VII. Z75. JuvenelI. 376.

Clerisey. Im r. Jahrhundert war unter den Geistliche»und Layen kein'Unterschied: doch soll Diotrephes sichschon so etwas mehr über andere angemaaßt haben.Telesphorus, der um 128 Pabst wurde, legte denGeistlichen den Vorzug bei, daß kein Geistlicher von ei-nem gemeinen Manne sollte verklagt werden können.Zu Constantins Zeiten erhoben sich unter allen Ge-lehrten die Geistlichen am meisten. Unter diesem entstan-den auch die häufigen Gesetze von der Freiheit der Kir-chen, den Kirchengütern, der Gewalt der Bischöfe,u. dgl. m., und die Bischöfe, insonderheit der römi-sche, singen schon an, sich eine große Gewalt zuzueig-nen. Im VI. Jahrhundert wurde aus die Klei-dung der Geistlichen, immer mehr Rücksicht grnsmwe».