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Combinationsschloß
Statuen, die 300 Fuß hoch waren, mitten in einemSee errichteten, wo sie eben so tief im Wasser standen,und ob gleich der See ago französische Meilen im Um-kreise hatte, diese Statuen dennoch jedem von weitemin die Augen gefallen seyn sollen. — Der berühmteColoß zu Rhodus ist ohngefahr 200 Jahr vor Chr. Geb.errichtet. — Juvenel I. 489. — Funke neuesRealschullex. I. 910. — Fabric. Antiq. Lex. 350.
Combinationsschloß. Eine Art Thürschlösser, welchenicht durch einen Schlüssel, sondern blos durch die str-sinnung eines Worts» oder einer Zahl, die ein Geheim-niß des Besitzers ist, geöffnet wird. Nach Mraßgabedessen werden gewisse Federn zusammengesetzt. Derjenige,welcher das Zeichen im Sinne trägt, bleibt also ganzallein Herr vom Schlüssel. — Dies« Erfindung 'wurdevon der Pariser Locistö ä'Lrnulation 1778, als siedas erstemal ihre Versammlung hielt, bekannt gemacht.Die Erfinder und Werkmeister dieses Meisterstücks sind:der Abt Boißier, und le Prince d« Brausend.— Die Sache ist nicht neu. In Schwenkers veli-«üis xlr^siLo-mstiasmLticis, Nürnberg 1636 kommt S.548 eine vollständige Beschreibung eines solchen Schlossesvor, das aus 6 Ringen bestehend, sich 46.656 Malverändern läßt. Dieser Schriftsteller bezieht sich aus ei-nen noch ältern, nämlich auf Gustav SelenuS, unddieser wieder aus ältere. — Vollbeding Archiv.Suppl. 31.
Eonibinatorische Analysis. Combinationslehre.Leibnitz war der erste, der die Wichtigkeit der Com-binationslehre für dir Analysis ganz wahrnahm; abererst Hindenburg setzte seit 1778 feste Regeln für dieeinzelnen kombinatorischen Operationen fest; und dachteauf eine Zeichensprache, durch welche dke Anwendung