Band 
Erster Band.
Seite
258
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Dampfkugel

und Leibarzt Äämpf in Hanau «funden. Lauenb-geneal. Kai. 1780.

Dampfkugel s. Aeolipile.

Dampfmaschine/ Feuermaschine. Eine Maschine,welche vermittelst der Dämpfe des kochende» Wassers inBewegung gesetzt wird. Der Marquis von Worce»st er soll der Erfinder dieser Maschine- wenigstens dererste seyn- der den Gedanken davon 166z oder 1677geäußert hat. Aus seiner Schrift soll der Capital»Thomas Savery , der insgemein für den Ersindirgehalten wird- die Sache entlehnt haben. Andere nen-nen Newcomen als den Urheber derselben. Doch bleibtdem Savery ohnstreitig die Ehre der ersten Ausführungums Jahr 169g. Der Engländer Pott er hat «ine der-gleichen Maschine ums Jahr 1722 oder 172z zu Kö-nigsberg in Ungarn zu Stande gebracht. Um eben dieseZeit ist eine in London angelegt- die 1726 beschriebenist. In Frankreich hatte zwar schon Amontons ikggVorschläge dieser Art gethan- aber es sind auch hier dieersten Dampfmaschinen von Engländern angegeben wor-den. James Watt zu Glasgow in Schottland hatdurch seine 1764 erfundene Verbesserung manchen Fehler»an solchen Maschinen abgeholfen. Andere haben nachhernoch andere Einrichtungen angegeben. Gehler I. ,561.Bcckm. Bibl. XXi. y. — Bei Hrttstädt, in drrGrafschaft Mannsfeld, hat der K. Pr. OberbergrathBückling 1788 eine Werktische Feuerschine zu Standegebracht. Noch eine Feuermaschine hat derselbe auf demK. Pr. Salzwerke zu Schönebeck bei Magdeburg errichtet,um die Sohle aus dem Brunnen auf die Gradirrhäuserzu erheben.- Sie leistet mehr, als man sonst durch IZ?Pferde bewirkte. Die Maschine bei Hetlstädt ist imSommer 1794 wieder abgeworfen und eine beträchtlich