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Diamant
den Engländern und Deutschen fehlt «S nicht an Dials.giften früherer und späterer Zeiten. Juvenel II. 446.— Meusel Leitfad. III. 1180. riyo. H95. StolleAnleit. zur Hift. d. Gelahrh. 148 — iZr.
Diamant. Die Kenntniß dieses EdelgesteinS.ist wah,,scheinlich sehr alt, und vermuthlich kommt er zuerst un»irr einem andern Namen, und zwar bei einigen «nurdem Namen Jaspis, vor. Auch der Jaspis in derOffenbarung Johannis (21, 8. »8. 19.) ist wahrschein,lich unser Diamant, welcher nachher diesen Namen übn.all erhalten hat. Die Benennung , welche an.
fänglich Stahl bedeutete, ist dem Diamant erst spätgegeben worden, und das Wort kommt weder beim Ho.mer, noch andern Dichtern und Geschichtschreibern, indieser Bedeutung vot. Die am meisten geschätzten Dia-manten kommen auS den Königreichen Visa pur undGolconda in Ostindien, auch findet man sie häufigin Brasilien , und an andern Orten. Die älteste Dia-mantgrube in Ostindien ist unter den neuern die amGonelfluß, der sich in den Ganges ergießt. Sie wirddie Mine von Salempur genannt, weil dieser Flecknnicht weit von der Diamantgrube belegen ist. > Die Mi.ne von Bisapur ist seit etwa gvo Jahren bekannt, dievon Golconda, welche Lavernier 1665 sahe, wardamals 100 Jahre alt. — Schon die alten Künstlerhaben den Diamantstaub zum Schleifen oder Schneidenanderer Steine angewandt. Ob aber die Alten be.reits den Versuch gemacht haben, diesen Edelgestein mitseinem eignen Staube (Diamantbord) zu schleifen, ihnzu facettiren und zu brillantiren, ist nicht wahrscheinlich,und ob sie damit in Diamant Figuren geschnittrn haben,ist völlig unentschieden. Eben so ist noch nicht ausge-macht, ob die Alten schon Glas mit Diamant geschnit«