Dichtkunst
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Prosodie hat Joh. Engard zu Jngvlstadt 1583 ge»schrieben. — Der rechte Vater der heutigen deut»schen Dichtkunst ist Martin Opitz , (geb. »597.gest. 1639.) — Im Epigramm machte nach Opitz zuerst Friedrich Freyherr von Logau (geb. 1604.gest. 1654.) Epoche. — Die ersten eigentlich deutschenIdyllen versertigte Ge. Rud. Weckherlin um 1600.
— In der ersthasten Erzählung ward Hage-dorn (Heb. 1708. gest. 1754.) zuerst der Aufmerksamkeitwürdig. — Joh. Nicol. Götz (geb. 1721. gest. 178».)verstficirte einige gut durchgeführte Allegorien glück-lich. — Durch Albrecht von Haller (geb. 1708.gest. 1777.) ward die deutsche Satyre zuerst vollkomm»ner; mit diesem beginnt auch die Epoche der bessernphilosophischen Lehrgedichte (seit 1728.) — In derlyrischen Dichtkunst zeichnet sich vor allen Klopft ock(geb. zu Quedlinburg 1724. gest. 160z.) aus. —In der Kantate haben die Deutschen vor Namler(geb. 1725. gest. 1798) wenig geleistet. — Für dasHeldengedicht macht erst das Jahr 1748 Epoche, woder Anfang der Messiade von Klop stock erschien rc. !c.
— Die ersten Dichter der Gallier waren die Barden(s. diese). — Die ersten Spuren einer Kunstmaß i-gen Dichtkunst finden sich im XI. Jahrhundert. Um1140 thaten sich die Troubadours hervor (s. diese).
— In Frankreich erreichte die Poesie den höchstenGipfel, unter Ludwig XIV. in der zweyten Hälfte desXVII. und der ersten Halste des XVIII. Jahrhunderts.
— In Südspanien fing die Reihe der Dichter erstum il6o mit Alphonsus II. an. Bon 1160 bis1471 waren die limosinischen Trovaduren be»rühmt. — In dem eigentlichen Spanien , oder inCastilieu sing die Poesie roo Jahr spater an, sich zu