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Erster Band.
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279
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Dichtkunst

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Prosodie hat Joh. Engard zu Jngvlstadt 1583 ge»schrieben. Der rechte Vater der heutigen deut»schen Dichtkunst ist Martin Opitz , (geb. »597.gest. 1639.) Im Epigramm machte nach Opitz zuerst Friedrich Freyherr von Logau (geb. 1604.gest. 1654.) Epoche. Die ersten eigentlich deutschenIdyllen versertigte Ge. Rud. Weckherlin um 1600.

In der ersthasten Erzählung ward Hage-dorn (Heb. 1708. gest. 1754.) zuerst der Aufmerksamkeitwürdig. Joh. Nicol. Götz (geb. 1721. gest. 178».)verstficirte einige gut durchgeführte Allegorien glück-lich. Durch Albrecht von Haller (geb. 1708.gest. 1777.) ward die deutsche Satyre zuerst vollkomm»ner; mit diesem beginnt auch die Epoche der bessernphilosophischen Lehrgedichte (seit 1728.) In derlyrischen Dichtkunst zeichnet sich vor allen Klopft ock(geb. zu Quedlinburg 1724. gest. 160z.) aus.In der Kantate haben die Deutschen vor Namler(geb. 1725. gest. 1798) wenig geleistet. Für dasHeldengedicht macht erst das Jahr 1748 Epoche, woder Anfang der Messiade von Klop stock erschien rc. !c.

Die ersten Dichter der Gallier waren die Barden(s. diese). Die ersten Spuren einer Kunstmaß i-gen Dichtkunst finden sich im XI. Jahrhundert. Um1140 thaten sich die Troubadours hervor (s. diese).

In Frankreich erreichte die Poesie den höchstenGipfel, unter Ludwig XIV. in der zweyten Hälfte desXVII. und der ersten Halste des XVIII. Jahrhunderts.

In Südspanien fing die Reihe der Dichter erstum il6o mit Alphonsus II. an. Bon 1160 bis1471 waren die limosinischen Trovaduren be»rühmt. In dem eigentlichen Spanien , oder inCastilieu sing die Poesie roo Jahr spater an, sich zu