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Erster Band.
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282
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28s Dichogamie

Hartmann allgemeine Gesch. der Poesie. — BuschHandb. d. Erf. 111 . 2. S. 93. ff.

Dichogamie. Die Einrichtung im Pflanzenreiche, wobei vielen Zwitterblumen, jede einzelne derselben, nichtdurch ihren eignen, sondern vornehmlich durch den Staubeiner andern, und zwar durch Zuthun der Insekten, dieBefruchtung ganz besonders befördert wird, ist von Ch.Conr. Sprengel entdeckt. — Sprengel entdeckte»Geheimniß in d. Nat. u. in d. Befrucht, d. Blumen.Berl. 1793. Einl> S. i8.

Didaktische Gedichte s. Lehrgedichte.

Disferrentialrechnung. Hat Leibnitz erfunden,und die Beschreibung davon 1684 herausgegeben. Siewar von Newtons Fluxions-Rechnung, nur imNamen unterschieden, welche erst 1687 von ihm bekanntgemacht wurde. Juvenel I. 27z. — Meusel Leit-faden rc. 111. 1014. Volbeding Archiv. Iir. —Busch Handb. d. Erf. III. 1. S. 139.

Digestor Papins s. Papinische Maschine.

Dinte. Mit Dinte schrieb man zuverlässig schon zu Mb-seS Zeit und namentlich wird der Dinte schon Irrem.z6, 18. gedacht. — Eine schwarze sympathetische

. Dinte, welche aus einer Bleyauflösung in Wanzensamebesteht, und durch den Dunst der arsenikalischen Schwe-felleber, auch sogar in einer beträchtlichen Entfernungschwarz gefärbt wird; — deren Bereitung hat zuerstPeter Borell 1657 gelehrt. — Eine aus dem Ko-balt bereitete Dinte, deren Schrift in der Kälte ver-schwindet, aber, so oft man will, nach einer mäßigenErwärmung, mit einer angenehmen grünen Farbe er-scheint» soll im Ansänge d-s vorigen Jahrhunderts, eindeutsches Frauenzimmer erfunden haben; doch wird diestzdN andern bezweifelt, weil v. Jak. Waitz solche be-