Band 
Erster Band.
Seite
292
JPEG-Download
 

2g2

Doctor urelverssüs

sondern nur uuius suris Doctor war, wollte man ihnnicht in die Juristenfacultat lassen. — Fabrik. II.720. 504.

Doctor rruiversslis. Diesen Beinamen hatte sichAlanus ab Insults, auch Jnsulanus genanm,aus Nyßel, (geb. um 1214, gest. 120z) ein Cistercien-ser, durch seine ausgebreitete Gelehrsamkeit, erworben.—Merisel Leitf. II. 315.

Dort erwürbe. Soll zuerst auf der Universität zu Bo»log na ausgekommen, und auf Veranlassung einesRechtsgelehrten Namens Werner» (Jrnerius, Gu-arnerius) vom Kaiser Lotharius II., dessen Kanzln«c war, eingeführt seyn, dieser Werner auch schon1128. die Rechte daselbst gelehrt, und 1137 als Lehmder Rechte vom Kaiser bestätigt seyn. Von der Juri-risten-Facultak soll dieser Gebrauch zu der theoiogi,scheu gekommen, und die Facullät zu PariS ^>em Pe-ter Lombard, der nZy Bischof von Paris war, und1164 daselbst starb, zuerst die Doktorwürde in der theo-logischen Facultat ertheilt haben. Bei den Englän-dern wird Joh. Beverlacensis, und bei den Deut-schen , Joannes Scneca, oder Johannes Teu-tonicus, für den ersten Doctor gehalten. Nach derReformation hat man diese Würde auch auf protestanti-schen Akademien zu ertheilen fortgefahren. Unter denEvangelischen sollen Joh. Arpinus, (Hock) Cas-par Crucigcr und Johann Bugenhagen , diedie geistliche Doktorwürde« zuerst angenommen haben.Doch soll die allererste theolvgiscke Doctor - Promotionschon 1410 zu Leipzig geschehen seyn, wo Jo,hann von Fcankenstein, und VincentiuS Grü-ner promovirten, und aus der Universität zu Witten -derg wurde Laurentiuö Slamau von Leipzig 1503