Edimburgische Magnesie zu
lung in neuern Zeiten mehrere Gelehrte gearbeitet haben.Das.
Edimburgische Magnesit s. Bittersalzerde.
Egge. Die Erfindung dieses Werkzeugs ist sehr alt. Eswird seiner schon beim Hiob (zy, 10.) gedacht. DieChineser haben sogar den Namen desjenigen erhalten, densie für den Erfinder der Egge ansehen. Die Griechenhaben sie lange nicht gekannt, und sie scheint sogar zuden Zeiten des Hesiodus noch nicht im Gebrauch gewesenzu seyn. Goguet I. 91. II. 164. — Von Aerbes-secern der Egge. s. Krünitz L. 116. ff.
Eggenpflug, eine Egge, die statt der Zinken, Pflug-scharen hat. ist von Joh. Wood in England, eigrnt,sich zum Rübenbau, um die zu dick anschießenden Pflan-zen dünner zu machen, erfunden. Jacobson technol.Wörterb. I. 496.
Ehrloser Stand der Geistlichkeit, ist vom Pabst Gre-gor! us Vil. im Jahre 1074. angeordnet. DieserMensch trennte' sogar die Ehen, die zu der Zeit bestan-den, und setzte die Geistlichen ab, die sich von ihrenWeibern nicht scheiden lassen wollten. Reinhard Ge-schichte d. christl. Kirche 524. — Böttiger Kirchen-und Welthist. 290. — Fabric. II. 371. 494. 498.big. 650. 658. 821. 827. 845. Bei den Protestantenwurde dieser Unsinn abgeschafft. Jacob Knade, derdie evangelische Lehre zu Danzig und Thor» predigte,trat im Jahr 1518 in den Ehestand, und ist einer derersten Geistlichen, bie sich verheiratheten. (Erlag. gel.
' Zeit. 1792. St. zr. S. 282.) Der allererste verheira-thrte lutherische Prediger aber war BartholomäusBernhardt Velcucio, oder Feldkirchen, Probstzu Kemberg . Zabric. IU. 434.