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Ehestiftung
Ehestiftung, zwischen Bräutigam und Braut; davonkommt schon ein Beispiel im Tobias 7, 16. vor.
Ehrenpforte s. Triumphbogen.
Eiderdunen. Der Gebrauch und Handel damit steigtnicht über das Jahr 1650 hinaus, und kam zuerst nachFrankreich, und von da in die angrenzenden europäischen Länder. E ide, oder Ei der, heißt in der ältesten deut-schen Sprache Vogel; dunen hieß ehedem so viel alsaufschwellen. Hildt Magaz. d. Handels- und Ge-werbsk. r8a>z. 41.
Eidiophysikon. Ein Gemählde» das vermittelst derglücklichen Verbindung einzelner Stücke Leinwand, dieschönsten Uebergange zeigt, ist von Herrn v. Lauter,bürg (geb. zu Strasburg 1740.) erfunden. Vollbed.Archiv. Suppl. z8.
Einbalsamirung der Leichen. Ist wohl ohnstreitig eineErfindung der Egppter, und fallt in die ältesten Zeiten.Schon zu Jacobs Zeiten war sie eine bekannte Sache;und dessen Einbalsamirung dauerte 40 Lage. (1. B.Mos. 50, 2. z ) Schon in den ältesten Zeiten wur-
den Leichen eingesalzen. Diese Gewohnheit, welche vor-nemlich den Persern zugeschrieben wird, hat sich langeerhalten. Der Körper des Mithridates wurde inSalz wasser gelegt, um ihn dem Pompejus zu über-bringen. Der Körper des heiligen Ginbert wurde ein-gepöckelt. Die Assyrer legten Leichen in Honig, um. sie wider die Faulniß zu sichern. Zuweilen wurde auchder Honig mit Spezereyen vermengt. Bei den Sepien,Assyrern und Persern wurden die Leichen mit Wachsübergössen. Hieraus entstand endlich die Gewohnheit,vornehme Leichen in (wirkliches) Wachstuch zu wickeln,oder zu kleiden. Eine uralte Vorschrift» wie die Kö-nige von England begraben werden sollen, verordnet auch