Band 
Erster Band.
Seite
319
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Eisenhüttenkunde

Zlg

Eisenhüttenkunde. Ist zuerst von Wilh. AdolphTiemann 1801 systematisch behandelt, s. dessen syste-matische Eisenhüttenkunde rc. Nürnb. 1801. gr.8 m. K. — Busch Handb. d. Ers. IV. i. S. 44.

Eisenvitriol. Die Bereitung desselben war schon demangeblichen Benedictiner Mönch, Basilius Valenti»nus zu Anfang des XV. Jahrhunderts bekannt. Gme-Un Gesch. d. Chemie. I. 144.

Eisgruben, Eiskeller haben die Griechen und Römernicht gekannt, wenigstens haben die Lehrer von derLandwirthschaft nichts davon. Beckm. Erf. IV. 165.In der Mitte des XVI. Jahrhunderts waren in Frank-reich noch keine Eiskeller. Das. 177. s. Schneegruben.

Eismürkte. Jahrmärkte, welche die Schweden zu Up«sal, Strenge und Quacken, im Februar auf den ge»srornen Flüssen halten, sind von der Disa, einer Ge-mahlin des Königs Sichtrug» in Schweden , gestiftet.Universallex. VII. 1041. 1691.

Eklektische Philosophie. Für deren Stifter'wird derEgypter Ammonius SaekaS (um 220 nach Ch. G.)gehalten, der von christlichen Eltern geboren, zum Hei«divlhum überging, und wahrscheinlich 248, ohngesähr80 Jahr alt, gestorben ist. — Meusel Leitfaden II.476.

Ekliptik. Die Erfindung derselben wird von PliniuS II.dem Anaximander, (um 547 I. vor Ch. Geb.)von den Epilomatoren dem Pythagoras (ohngesährum eben diese Zeit) oder einem Anhänger seiner Schule,dem Oenopides aus Chios , zugeschrieben. Schau-bach Gesch, 147. Der Gedanke, daß die Ebene derEkliptik endlich einmal in dem Aequator zusammenfal-len werde, ist nicht neu. Schon Louville hatte ihn1719 und glaubte, vermöge einer Tradition dkk Egyp«