Elektricität
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auszuzeichnen. Hausen in Leipzig machte hiezu denAnfang, und führte statt der bisherigen Glasröhren,die durch eine Maschine umgedreheten Kugeln ein. Bö-se in Wittenberg, Winkler in Leipzig , und der P.Gordon in Erfurth, gelangten aus diesem Wege zusehr verstärkten Graden der Elektricität, und zu vielenneuen Erfindungen. Ludolf in Berlin entzündete zuerst,744 Vitriolälher, durch den elektrischen Funken, Wink-ler erwärmten Branntewein durch den Funken aus seinemFinger, Gratoth in Danzig den Rauch eines ebenverloschenen Lichts, und Böse den Dampf von schmel-zendem Schießpulver. Der jüngere Ludolf in Berlin ,bewies, daß das Leuchten der Barometer elektrisch sey.Grummert bemerkte das Leuchten luftleerer Glasröhrenin ziemlichen Entfernungen; Krüger die Veränderungder Farben der Blumen durch elektrisches Ausströmen,und Waitz machte den Versuch, die elektrischen Er-scheinungen zu ordnen, und auf allgemeine Gesetze zudringen. Miles in England bemerkte 1745 die freiwil-lig ausströmenden Feuerbüschel aus der geriebenen Glas-röhre selbst, und Watson wiederholte die Versuche der§ Deutschen, und entdeckte, daß Rauch und Flamme»
! Leiter sind. Am Ende des Jahres 1745 wurde der Ver»i such mit der Verstärkungsflasche (s. diese) bekannt.Watson entdeckte bald hernach, daß das Jsolicen desReibzeugs nur schwache Elektricität gewahre, und schloß,daß das Reiben nicht Elektricität erzeuge, sondern nurüberführe. Rollet entdeckte den Einfluß der mitgetheil-ten Elektricität auf den Umlauf des Bluts im thierischenKörper, auf die Ausdünstung ic. Keiner der damaligenNaturforscher aber verfolgte diese Untersuchungen mit sovielem Scharfsinn und philosophischem Geiste, als D.Franklin in Philadelphia, der die Wirkungen der Elek-