St. EltMisfeuev
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gefchenk im Zunotempel zu Olympia, verfertigt wordenseyn. Er gehört also in jedem Fall, unter die erstenKunstwerke der Griechen. Er war zwar nicht von El-fenbein, sondern von Cedernholz, aber doch mit Figu-ren von Elfenbein und Gold eingelegt. Er mußte wohlüber 4 Fuß lang, und etwa halb so breit gewesen seyn.Aus den 4 Seiten, wie auf dem Deckel, waren grie-chische Geschichten aus dem mythischen Zeitalter, in er-habener Arbeit, Felderweise abgebildet. Den meistenFiguren waren Inschriften, und zum Theil ganze Verseund Distichen, welche Pausanias dem korinthischenDichter Eumelus (3439 — 59) zuschreiben will, bei-gefügt. Gatterer I. 221. Goguet II. 195.
St. Elmusfeuer. Dies Phänomen, welches sich zugewissen Zeiten an den Spitzen der Mastbäume, an denhervorragenden Theilen der Schiffe, bei Stürmen, anden Spitzen der Kirchthürme, u. s. w. zeigt, war schonden Alten bekannt. Von den Neuern haben Conrad Gesner 1555 und Forbin um 1696 u. a. darübergeschrieben. — Fischer Gesch. d. Phys. V. 880. —
Elixir hat Theophrastus Paracel-
sus im XVI. Jahrh, erfunden. Fabric. III. 561.
Elixir utörinnrn, erfand Oswald Cyollius ausHessen , im XVI. Jahrh. Fabric. III. 542.
Elliptische Bahn der Planeten s. Planetenbahn.
Eludorische, eleudorische, elydorische, Mahlerey. Eineneue Art der Oelmahlerey, ist von BincentiuSMontpelit, einem Mahler zu Paris , ums Jahr 1750erfunden. Allgem. Künstlerlex. ZZ8. — ForilloGesch. d. Mahlerey. III. 399.
Elyodorische Mahlerey s. Enkaustik.
Emblem«. Sinnbild. Die Erfindung der Sinnbilder,und emblemal'ffchen Wahlsprüche, die mit einem, oder