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Engel
Engel. Sowohl in der griechischen, als lateinischen Kir-che, hat man die Engel stets als Jünglinge, mit lan-gen, bis auf die Füße Heiabwallenden Kleidungen, undmit einem Stäbe in den Händen vorgestellt. Der Ge-brauch, sie nackt abzubilden» oder ihnen höchstens einleichtes, fliegendes Gewand zu geben, ist weit neuernUrsprungs, und vermuthlich von den geflügelten Genienentlehnt, die auf alten Kunstwerken vorkommen. —^Fiorillo Gesch. d. Mahlerey I. 74.
Engel der Kirche, s. Lehranstalten. >
Englisches Pflaster. So nennt man bekanntlich jetzteinen mit Hausenblase, und peruvianischem Balsamüberzogenen Tastend. Ehemals dienten die Haute derGoldschlager (s. diese) wenn sie unter dem Hammer ab-genutzt waren, unter dem Namen der englischenHaut zu Pflastern, oder eigentlich zu Vereinigungkleiner Wunden. Aber schon in der Mitte des XII.Jahrh, hat man wenigstens in der Levante , eine sehrdünne Haut auf gleiche Weise bey Wunden gebraucht.Beckm. Erf. IV. 574.
Englische Dichtkunst. Der jetzigen englischen Spra,che bediente sich zu Gedichten besserer Art zuerst Gott-fried Chaucer, wahrscheinlich aus London , (geboren1328, gest. »405). — An dichterischen Verdienstenist ihm der nächste Joh. Gower (gest. 1402.) —Meusel Leitf. II. Lc>Z. f.
Englische Krankheit, s. Rachitis.
Engymeter. Distanzmesser. Ein Werkzeug, wo-durch man die Entfernung zweyer Dinge von einander,die nicht über eine Viertelmeile von dem Orte, wo mansteht, entfernt sind» bestimmen kann, ist von demk. k. Ob. Lieut. Aug. Fallen erfunden, v. Zach mo-natl. Corresp. Sept. 1802. S. 246. Eine neue Erfin-