Eschel
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mußten aber die weltliche Obrigkeit selbst in geistlichenSachen, als ihr einziges, recktmäßige« Oberhaupt an»erkennen. I. (ü. Lckaoov äs prinaatib. Metropolitan,et rsiiZ. spiso. eccles. Zerrnan. Oips. 1729. —>6ottkr. Losrnsr äs instropolitanor. in scclss»vstcri anotorit. Oips, 1751.
Eschel s. Kobalt.
Eselsbrücke. Im Xllsi Jahrhundert schrieb Nicepho-rus Blemmydas, oder Blemida bei den Griechenseine Logik und Physik auf aristotelischen Fuß, und daer in der ersten die syllogistischen Figuren, mit gewissenKunstwörtern, die Stellung des Mittelgliedes desto bes-ser im Gedächtniß zu behalten, anwies, als
rc., so geriethen in der folgendenZeit die Scholastiker auf die Erfindung ihrer L^rb^rL.6L!ä.rLnt, Otl.rH eto., worin man zwar, wie Fa-bricius sagt: „einen mühsamen Witz zum Behuf des„Gedächtnisses antrifft, aber für die BeurtheilungSkraft^ „und Findung der Schlüsse, wenig Gesundes bemerkt.„Damit man aber auch zum Beweise eines Satzes ein„tüchtiges Mittelglied, und gewissen Grund zu finden,„im Stande seyn mögte, so ersonnen sie ein gewisses„Mittel, die rechten äußersten Begriffe zu verknüpfen,„und die gültigen Verknüpfungen, von den ungültigen> „zu unterscheiden, und da dieses Mittel auch die Dümm-„sten ohne vieles Nachdenken, ihrer Meinung nach, ge.„schickt machen konnte, das rechte Mittelglied, etwas„zu erweisen, zu finden, so nannten sie es die Esels»„brücke, (pons ssirwruiN.) Dies ist also der Ursprungdieser Benennung. — Fabric. O. 976.
Eselsfest. Eine Art von geistlichen Spielen der Vorzeit.Es wird für noch älter gehalten, als das Narrensest,(s. dieses.) Ein Esel wurde mit einem Chorrock behan-