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Euphon
zuerst beigelegt. Gehler II. 8g. V. 371. — Fj,scher II. 2/r.
Euphon. Ein musikalisches Instrument, in Form einesSchreibpulls, in welchem die Töne durch horizontal lie-gende gläserne cylindrische Stäbe hervorgebracht werden,ist von O. Chladni 178g erfunden. Busch Handb.d. Erf. II. 1. S. 478. und die daselbst angeführtenSchriften.
Evangelia und Episteln. Diese soll Musäus , Pres-byter zu Marseille, der um die Zeit des Pabsts Leo I.
(441) lebte, zuerst auf die Sonn, und Festtage ange-ordnet baden. — Fabric. ll. 46z. — Der Gebrauch,das Evangelium in der Kirche stehend anzuhören, hatAnastasiuS I. , der im Jahre ZyS den päbstlichenStuhl bestieg und 402 starb, zuerst angeordnet. —Das. 494. — Bergl. S. 472. 567. 612, 622. III.286.
Evaporator. Eine Einrichtung, wodurch die Verdün-stung der Sohle in Salzpfannen sehr befördert wird, hatder Engländer Henry Browne gegen 1794 erfunden.Busch Handb. d. Erl. IV. 1. S. 282.
Evolution. Die Theorie der Evolution hat Huygens (geb. 1629, gest. 1695.) angegeben. — VollbedingArchiv 14S.
Ewiger Gesang. Man begnügte sich in den ersten Zei-ten nicht damit, daß man bei vielen Gelegenheiten sin-gen konnte, man wollte sogar ewig singen. Es wur-den daher ordentliche Stiftungen gemacht, um einensolchen ewigen Gesag, in gewissen Kirchen und Klö-stern einzuführen. Es wurden so viele Mönche undGeistliche angestellt, daß sie einander in PsalwsingenLag und Nacht ablösen konnten. In Burgund wurdeschon im VI. Jahrhundert ein solcher ewiger Chorgesang