Feilenhaucr
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so, 7. — Jes. Z8, 2I>) Ueberhaupt wird der Feigenund des Feigenbaums noch in mrhrern Stellen der Bi-bel, als: 5. B. Mos. 8, 8. B. d. Richter 9, 10.11. Ps. log, zz. Hohe L. Salvmon. 2, :z. Joels, 12. rc. gedacht. Goguet I. n§. II. 172. f. —Halle Magie III. 227. — Vollbeding Archiv. 154.Feilenhauer, waren in Nürnberg schon 1419. InSheffield wurden 1618 die ersten Feilen gemacht.
> Eine Maschine zum Feilenhauen hat du Verger 1699erfunden. Ein gleiches Instrument erfand Joh. Chr.j Praße u. a. m. In Frankreich hat der Bürger Ra-val die Kunst, Feilen zu verfertigen, zu größererVollkommenheit gebracht. — Jacobson technol. Wör-terb. V. 526. Allgcm. Lit. Zeit. 1797. S- 445.Geißler Beschreib, u. Gesch. d. vorzüglichst. Jnstrum. :c.X. iz6. Hildt Handlungszeit. 1793. S. 273. —v. Murr Journ. V. 91.
Feldarzte. Bei Achilles Tatius , welcher im III.Jahrhundert gelebt zu haben scheint, findet sich, daßö 100 exsrcitus rneälcus, zu ej-
' nem Kranken gerufen wird, und es scheint hier fast «inbeim Heere angestellter Arzt gemeint zu seyn, zumal daSalmasius bei dieser Stelle sagt: jede Cohors habegemeiniglich einen Arzt gehabt u. s. w. Beckman»will diesem zwar nicht widersprechen, beklagt doch aber,daß er sich von solchen Feldarzken nicht mehr Beispieleangemerkt habe. In den Schriften des MitlelalterS fin-det man bei den ersten christlichen Heeren in Europa derFeldärzte nicht gedacht. Die Feldärzte, welche zu An-sang des XV. Jahrhunderts in Begleitung der Armeer»vorkommen, waren mehr zur Bedienung der Heerführer,und der vornehmsten Kriegsbediente, als zur Besorgungdes Lazareths bestimmt. Wahrscheinlich sind sie auch zun»
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