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Fernrohr, doppeltes
dieser Seit« hervor. Hartsvker schliff ebenfalls ObjSt-tivgläser von 600 Schuh Brennweite, und beschrieb1694 die Methode, sie zu verfertigen.
Um den unüberwindlichen Beschwerlichkeiten der lan-gen Röhren auszuweichen, gab Huygens 1684 einMittel an, die Röhren ganz zu entbehren, und zweyGläser, wie im galiläischen und astronomischen Fern-rohre, dergestalt zu verbinden, daß das Objectivglas infreyer Lust aufgestellt ward. Da man aber heut zu Ta-ge nach der Erfindung der Spiegelteleskope, und derachromatischen Fernrohre, die langen Röhre gar nichtmehr braucht, so ist auch das eben gedachte Fernglasohne Röhren, oder LuflfernglaS jetzt ohne Wei-lern Nutzen. Gehler II. 175. ff. Kastner Gesch. d.Mathemctt. IV. ZZ. Doppelmayer v. nürnb. Kunstl.m. — Fischer II. 390. ff. Bollbeding Archiv.154. Suppl. 47. Busch Handb. d. Erfind. IV. 2.133- ff-
Fernrohr, doppeltes s. Binocularkelescop.
Fest umg. Die älteste befestigte Stadt in Europa , dieman kennt, war Theben' mit 7 Thoren in Böotien.Man -schreibt ihre Befestigung, die in Mauern undThürmen bestand, dem König Amphion zu (2819 —52.). Satterer I. 295.
Festungsbau. Man baust« anfänglich bei verschiedenenalten Völkern, die Städte, wo möglich, auf Anhöhen,Felsen, oder hohen Bergen, um ve» Belagerern denZugang zu erschweren. Bei Festungen, die schon in ei.ner Ebene angebauet waren, suchte man das Anrücke»des Feindes an die Mauern dadurch abzuhalten, daßman erst dieselbe von außen her, mit einem tiefen Gra-ben umzog; ferner mit der Mauer, dir oben eine Brust-wehr mit Einschnitten, oder einen Kranz hatte, hinter