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Feuersammler
eher Feuerordnungen, als Sprühen gehabt habe» mö-gen. Beckmann Erf. IV. 445.
Feuersammler s. Wärmesammler.
Feuerschiffe s. Brander.
Feuerschloß s. Fkintcnschloß.
Feuer speyen. Eine Taschenspielerkunst, welche sehralt ist, und wovon schon anderthalb hundert Jahre vorunsrer Zeitrechnung sich Beispiele finden. Beckm. Erf.IV. 64.
Feuersprützen. Wahrscheinlich ist es, daß schon Cte,bisius den Gedanken gehabt habe, sein Druckwerk ssdieses) zur Feuersprütze zu machen. Ob aber dieser Ge-brauch bald allgemein geworden, und ob schon das alleRom diese vortheilhafte Einrichtung gehabt habe, ist un-gewiß. Bei Plinius dem jungem scheint siplio aller,dings die Feuersprütze des Eld bisius gewesen zu seyn.Ausgemacht ist es übrigens, daß man wenigstens imIV. Jahrhundert unter sipko eine eigentliche Feuersprützeverstanden habe. In den römischen Gesetzen findet mandie Sprühen nicht genannt. Und wenn man die einzigeStelle Digest. XXXIII. 7, 18. dafür annehmen will, sokönnten doch unter sixlaones nur Handsprützen zuverstehen gewesen seyn, wahrscheinlicher aber ists, daßdamit Röhren, welche das Wasser zum häuslichen Ge-brauch hinzuführten, gemeint sind. Zu welcher Zeitdie Städte in Deutschland Feuersprützen erhallen haben,ist nicht genau zu bestimmen, aber so viel ist gewiß,daß die Nachrichten von großen Feuersbrünsten im XVI.Jahrhundert seltener zu werden anfangen. In Augs-burg findet man die Feuersprützen 1518 zuerst genannt.Im Jahr 1655 findet man sie zu Nürnberg , doch sollschon 1617 eine, jedoch viel kleinere zu Königshofe»,ohnweit Würzburg, gewesen seyn. Paris scheint erst