Band 
Erster Band.
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383
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Feuersteine

28z

,699 Feuersprützen erhalten zu haben, und im Jahre1722 ward ihre Anzahl auf 30 vermehrt. In derMitte des XVII. Jahrhunderts waren die Sprühen ge,wiß noch sehr unvollkommen. Sie hatten weder Wind-kessel, noch Schläuche, noch Anbringer (s. diese)und forderten die Kräfte vieler Arbeiter. Sie bestandennur aus Saugwerken und Druckwerken, waren nurStvßsprützen, nur Giebelsprützen, welche dasWasser nur Stoßweise» mit beständiger Unterbrechung,in die Höhe trieben. Doch halte schon JohannHautsch 165Z zu Nürnberg , seiner Sprühe ein be-wegliches Steigrohr gegeben, welches sich nach jeder Seitewenden ließ. Noch zu Belidors Zeiten waren keineandern Sprühen in Frankreich . Sogar in England sol-len sie noch 1760 allein gebräuchlich gewesen seyn. InDeutschland sind nur noch die ältesten vorhandenenSprühen von dieser Art. Beckmann Erf. IV. 4Z0.Bollbeding Archiv. 163. Suppl. ZZ.

Feuersteine. Aus dieser Steinart bereiteten die AltenOpfermesser, und andere Hausgerathe, dergleichen mannicht selten in Grabhügeln, und zwischen Urnen antrifft.In England und Frankreich findet man noch alte, dar-aus aufgeführte Gidäude, woran die Steine aus dasgenaueste bearbeitet sind. Diese Geräthschaftcn, die län-ger als roov Jahr in der Erde gelegen haben, und jeneGebäude, unter denen einige in Norwich schon 140zbewohnt gewesen sind, beweisen die bewundernswürdig,Dauerhaftigkeit dieser Stewart, Beckm. Eis. I. 369.(s. Flinrenstein.)

sind wenigstens schon in der Mitte des XVI.

Jahrh, bei Gewehren gebraucht. Vorher hatte man Lun-ten. Beckm. Erf. III. 44s.

Feuerwerk, Im Jahre »379 wurde schon zu Bicenzä,