Fiacre
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Fiacre; eine Act Mielhkulschen, Leren Entstehung umSJahr 1650 fallt. In diesem Jahre halteeiner, NamenSNikolaus Sau vage, in Paris zuerst den Einfall,Wagen und Pferde beständig zum Vermiethen bereit zuhalten. Den Parisern gefiel dies; und weil der Man»auf der Straße St. Martin, in einem Hause, welchesHotel 6s ^isors genannt wurde, wohnte, so nanntensie Kutschen, Kutscher, und Eigner Fiacres . DieseEinrichtung ist nachher von Zeit zu Zeit verbessert, undzuletzt behielten diejenigen Kutschen, die an bestimmtenOrten der Straßen unterhalten wurden» und womit, so-bald es verlangt ward, von einem Orte der Stadt zumandern gefahren wurde, den Namen Fiacre allein,der anfänglich allen Miethwagsn ohne Unterschied gemeinwar. Beckm. Erf. I. 422.
Fichte, (xinns s^lvsstris. I,inn.) Aus den Spitze»ihrer Zweige schwitzt ein Balsam, der in gläsernenFlaschen aufgefangen, auch durch die Auspressung erhal-ten wird. Der Erfinder dieses Balsams soll Christianvon Hortis, Dort. und Stadtphysicus zu Käsmark ,gewesen seyn, der diesen Strauch ums Jahr 1656 ent-deckte. Murray Aczneyvorrath. I. 15.
Färberrinde, von der Rinde der Roßkastanirnbaume,ist als ein specifisches Mittel gegen das Wechselfieber zu-erst von Zannichelli zu Venedig 17Z4 entdeckt. HalleMagie II. 266. s. Chinarinde.
Figuralchöre. Die meisten Einrichtungen dieser Art,besonders im nördlichen Deutschland , sind erst nach derLutherischen Reformation gemacht worden. Bei demGöttingischen Pädagogio muß diese Einrichtung schr frühgemacht worden sein, denn die Chronik dieser Stadtbesagt, daß Otto Siegfried Harnisch, ein musi-kalischer Schriftsteller und CsMponist, im Jahrs iboz
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