Band 
Erster Band.
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393
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Fixsterne

WZ

auf das Jahr 1660, das kleinere nur die Längen undBreiten für 1700. Alle seine Vorgänger aber übertrafder englische Astronom Flamstead, dessen 1725 bekanntgemachtes Vsrzeichniß 300c» Sterne enthält, worunterviel telescopische sich befinden. Der Abt de la Caillegab 1757 ein sehr genaues Verzeichniß von 397 Ster-nen heraus, für das Jahr 1750. Aus BradleySBeobachtungen hat Mason ein Verzeichniß von 387Sternen für das Jahr 1760 berechnet. Bode hat 1776Hevels, Flamsteads, d« la Caille und Brad-ley's Verzeichnisse der Längen und Breiten in Eins zu-sammen gezogen, und so in einem kleinen Raume für3175 Sterne alles geliefert» was die 4 neuesten undgenauesten Verzeichnisse enthalten. Das vollständigsteaber unter allen äst das Verzeichniß der geraden Aufstei-gungen und AbweichSngen von 5058 Sternen, welchesebenfals derselbe 1782 aus Flamsteads, Hevels, To.bias Mayers, de la Caille, Messier, le Mo li-nier, Darguier, u. a. Beobachtungen für das Jahr1780 zusammen getragen hat, und welches für die ge,naue Bestimmung der Stellen der Fixsterne alles leistet,was der Kenner der Sternkunde nur immer verlangenkann. Gehler II. 270. Fischer II. 469.

Die Alten hatten von den Fixsternen sehr geringeVorstellungen. Erst durch das copernicanische System er-hielt man von der Große der Fixsterne, und des Welt-gebäudes übe, Haupt, weit erhabenere Begriffe. SchonJordan Brunus betrachtete 1Ü51 die Fixsterne als«ine unzählbare Menge von Wellen, und verband hier-mit die Vorstellung von der Unendlichkeit des Weltalls,sowohl dem Raume, als der Zeit »nach. — Besondersmerkwürdig sind die sogenannten neuen Fixsterne» wel-che an Stellen des Himmels erscheinen, wo vorher kein«