Flachschmiede
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«nzimwer der alten Deutschen; doch wurde wahr-scheinlich damals in Deutschland noch kein Flachs gebau-et, vielmehr harten wohl die deutschen vornehmen Da-men, bei der Bekanntschaft und Verbindung mit denRömern, solch» von da her zu erhalten gewußt. —Auch statt des Papiers bedienten sich die Alten der Lein-wand, dock war der Gebrauch, auf Leinwand zu schrei-ben, überhaupt, besonders bei den Griechen nicht sehrausgebreitet. Die sybillinischen Bücher waren auf seineLeinwand geschrieben. Zur Mahlerey wurde ebenfalSschon längst die Leinwand, als eine Sache, worauf mandaS Gemählde bringet, gebraucht, und daß man sieschon vor mehrern tausend Jahren dazu angewendet bat,um Leichen darin zu wickeln, darüber fehlt es nichtan Zeugnissen. Griechen und Römer bedienten sich deSZwirns, oder der Faden aus Leinwand, zur Versiege-lung ihrer Briefe. — Goguetl. 129. KrünitzHXVI. L. 259. — Ein Mittel, den Flachs berge,stalt zuzubereiten, daß er der Baumwolle an Weiße undZusammenhange gleich kömmt, hat Friedrich Palm.quist 1747 erfunden. — Schweb. Abhandl. IX.iy9-
Flachschmiede, Blechschmiede, gab es in Nürn-berg schon 1341. — v. Murr Journ. V. 92. XIII.18.
Flachsmühle, zum Quetschen der Saamenknoten,' zumBrechen des Flachses, rc. hat der Obrramkmann Holz-hausen zu Gröpzig, im Dessauischen, erfunden, und1788 bekannt gemacht. Vollbeding Archiv 168.
Flagge, Schiffs sahne. Dergleichen kommen zwarfrüh vor; aber immer wird ihrer nur wegen des Ge,brauchs zum Signalisicen gedacht. Sie hatten verschie-dene Farben und Gestalten, wurden bald ausgezogen,