Flößen
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doch» wie es sehr wahrscheinlich ist» die Flinder-leinschläger, Flitterschläger, in Sachsen , hie-her gehören, so hat es deren schon im XV. Jahrhundertgegeben, v. Murr Journ. V. 9z.
Flößen s. Holzflößen.
Flöten der Hebräer s. Chalil.
Flöte, die einfache, oder Monaulos, ist eineegvptische Erfindung, und wird fast von allen Geschicht-schreibern des Alterthums dem OsiriS zugeschrieben.Forkel Gesch. d. Muflk. I. 84.
Flöte traverstere. Die ursprüngliche Erfindung diesesInstruments liegt im Dunkel; und eben so ungewiß istes auch, wie die ersten Flöten beschaffen gewesen, undwas zu deren Erfindung Gelegenheit gegeben haben möge.Einige legen dre Ehre der Erfindung dem phryqischenKönig Mydas bei. — Daß in den Abendländern dieDeutschen die ersten gewesen sind, die den Grundzur Flöre kraversiere, wo nicht von neuem gelegt, dochwenigstens wieder hervorgesucht haben, ist außer Zweifel.Die Engländer nennen sie daher die deutsche Flöte.Der Name Queerslöte findet sich im Jahr 1620 beiMich. Prätorius, (lirsatr. instrumental-.) zum Un-terschiede der, noch heut zu Tage bei den Soldaten zurTrommel gebrauchten Schweitzerpfeife. Damals,und noch sehr viel später, fehlte der Flöte die zu demhalben Tone Dis unentbehrliche Klappe; man konntealso daraus nicht aus. allen Tonarten spielen. Die Fran-zosen waren die ersten, die solche durch Beifügung einerKlappe brauchbarer machten. Wahrscheinlich ist dieskaum ein Jahrhundert her, aber die,eigenrliche Zeit die-ser Verbesserung und ihr Erfinder, sind unbekannt. Dererste, der sich auf der verbesserten Flöte in Frankreich besonders hervorthat, war der, wegen gewisser brson-