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Flötenspieler
derer Schicksale merkwürdige Philibert. Zn dieser ver«besserten Gestalt mit einer Klappe, bekamen die Deut,schen dies Instrument vor ohngesähr 80 oder 90 Jahrenwieder. Im Jahre 1726 ist die zweyte Kloppe vonQuantz hinzugefügt, — In den allen Zeiten bestanddie Flöte nur aus einem Stücke, wie die Schweitz «.pseise, oder sogenannte Queerpfeife der Soldaten, nurwar sie eine Octave tiefer als letztere. Ais aber inFrankreich die eine Klappe hinzugefügt wurde, wurdeauch die Flöte in 3 Stücke; nemlich: in das Kopf-stück, mit dem Mundloch, das Mittelstück mit 6Löchern, und das Füßchen mit der Klappe, ringe,theilt. Vor etwa 50 bis üo Jahren versähe man dieFlöte mit mehrern Mikkclffücken. Quantz Anweis. dirFlöte traversiere zu spielen. Breslau 1789. S. 23. ff.Was von der sogenannten oben erwähnten Flöte ältererZeilen, die Osiris erfunden, und andere verbesserthaben sollen, gesagt wird w., beruhet auf Ungewißhei,ten, und scheint wenigstens hierher nicht zu gehören.Busch Handb. der Ecf. IV, 2. S. 372. Forkel Ge-sch. d. Mus. I. izZ. ay2. 47z. — Zwischen den Iah.ren 1750 und 1760 erfand der Flätenist Johann Chr.Tromlitz zu Leipzig , Flöten, mit einem besondernKlappenbau. — Meusel Miscell. artist. Jnh. VU.H. uz — 121. — Vollbeding Archiv. 170.
Flötenspieler. Der erste Solospieler auf der Flöte warSacades, 580 Jahre vor Chr. Geb. — ForkelGesch. d. Mus. I. 323.
Flötenspieler. Eine 5 1/2 Fuß hohe, hölzerne Figur,die 12 Stück aus der Queerflöre blies, und durch dasSpiel der Finger, ordentlich die gehörigen Töne griff,und modulirte; ist von Vaucanson 1735 erfunden.—Hamb. Magazin. Ii. 1. s. Automate.