402 Flußspat
im Jahre 1569. — Hoyer Gesch. d. Kritgsk. I. z6y.s. Faßbrücke.
Flußspat, ist in den Schriften der alten Mineralogennicht besonders, und entweder gar nicht genannt, oderer steht unter sthren natürlichen Gläsern und Edelgestej.nen ic. versteckt. Gleichwohl haben ihn die alten deut-schen Berg- und Hüttenleute wenigstens bereits im XVI.Jahrhundert unterschieden und Fluß genannt, weil sieihn dazu gebrauchten, um strengflüßige Erze in Flußzu bringen. Ge. Agricola (geb. 1494, gest. 1555)hat dies zuerst angemerkt. Außer dem metallurgischenGebrauch ist der Flußspat unter andern auch deswegen >bekannt geworden, weil er» wenn er da§ Erstemal imDunkeln erwärmt wird, mit einem bläulich grünen !Schimmer leuchtet. Nach Beckmann ist diese Dem«- >kung im Jahre 1676 von Eisholz gemacht worden.
Die Verarbeitung des derben Flußspats zu Geräthschas, !ten und artigen Zierrathen, hat man in Derbyshire '1765 angefangen. — Beckm. Ers. III. 551.
Flußspaterde, hat der schwedische Chemiker Scheelezuerst im Flußspat entdeckt. — Lichlenberg Mag. ».
III. 4. S. 58.
Fondmine. Eine Maschine, womit man alle Arten vonMineralien weit geschwinder, als es sich mit dem Rohrethun läßt, in den Fluß bringen kann, hat Launoy1786 bekannt gemacht. . Wollbeding Archiv. 171.
Fon lange. Ein erhabener Kopsputz der Frauenzimmer,der gegen das Jahr 1684 aufkam, und seinen Namenvon der Maitressr Ludwigs XIV., Namens Fon-tange, erhalten hat, aber schon i6yy wieder abkam, ^weil dieser König sein Mißfallen darüber bezeigle. —Busch Handb. d. Ers, IV. 2. S. ZöZ.