Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Amianth. ri

natus II. zugeeignet hat, wodurch, dies Land erst allge-mein bekannt wurde. — Dr. Dau der, in seiner Ge-schickte der Schiffahrt auf dem atlantischen Ocean, meintnickt allein, daß die Alten das feste Land von Amerika gekannt hätten, sondern auch, daß der Compaß vor Fla-vio Gioja (lB. 242) bekannt gewesen sey. Er citirteine dunkle Stelle im Ammianus Marcellinus ,nebst andern eben so dunkeln, im Plato, von den Egyp-tern hergeleitet. Seine starker» Beweise aber stützen sichauf die Entdeckungen der Normannen, vor dem Jahre805, wo sie, wie er sagt, die amerikanische Küste kann-ten. Er führt auch für seine Meinung den Bericht an,den Eolumbus selbst an Raphael de Sanxis,Großsckatzmeister des Königs von Spanien , erstattete. —Oppos. Bl. 1817. S. 2384.

Amianth. Die verloren gegangene Kunst, den Amianthzu spinnen und zu weben, soll eine gewisse Signora LenaPerpenti aus Como wieder entdeckt haben. Doch hatBergsträßer schon vor 50 Jahren erörtert, daß dieseKunst wohl nicht verlorengegangen seyn möge, weil manzu Jahrhunderten immer noch einige Werke von Stein-flachs verfertigt habe, auch noch jetzt auf den Pyrenäen Bindfaden, Kniebänder und Gürtel aus Amianth verfer-tigt würden. Eiampini's Methode, den Amianth zuspinnen und zu weben, hat Mahudel vervollkommnet.Wahrscheinlich erstreckt sich also das Verdienst der SignoraPerpenti nur auf eine abermalige Vervollkommnungder ältern Manipulationen. — Hermbstädt Bülletin.I. 76. — Geh len Journ. f. Chem. rc. 1807. S. 744.— dliamxlni äs inaombustibili linv, s. IspicisKmisnto, öeyue jllius 6Ian8i rnoäo. kom. 1691. s.Unverbrennliche Leine wand.

Amphictyonen, Versammlung der zu Athen . Ge-meiniglich glaubt man, daß Amphictyon, der Sohn