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Amputation.
Deucalions, sie zurrst angeordnet habe. Nach Strabo aber ist Acrisins, der König der Argiven, der ersteStifter derselben gewesen. Ist dieses, so muß sie ihrenNamen von dem Worte haben, weil die Ein-
wohner der umliegenden Lander in diese Versammlungkamen. — Pott er Archaol. l. igr.
Amputation (5 B. 20). Schon 1782 gab der Doctorder Wundarzneikunst, Herr Wrabez, eine Schrift her-aus: Ueber die Abnehmung der Glieder ohne Messer,wobei kein Tropfen Blut verloren geht, und also auchkeine Verblutung Statt findet. Einige bewunderten dieseErfindung, andere belachten sie. Nachher hat Or. Plou-quet die Möglichkeit einer solchen Amputation in einerAbhandlung: Ueber die unblutige Abnehmungder Glieder. Tübing. 1786. bewiesen. — Vergl. Ab-lösung der Glieder. ,
Awuleten (1 B. 41). Vergl. Potter Archäol. I.
769. ff.
Ananas (l B. 41). In neuesten Zeiten hat man inBrasilien aus den Fasern der Ananas Leinewand- undaus dieser Hemden rc. verfertigt. — Hamb. unparth.Corresp. 1320. Nro. z8. — Werk. Nachr. v. St.u. gel. S. 1820. Nro. 20.
Anatomie (1 B. 4z). In Deutschland war JohannesDryander, sonst Eichmann genannt, Pros. zu Mar-burg , im Jahr 1537 einer von den ersten, der seine ana-tomischen Werke durch beigefügte Figuren deutlich zuma-chen suchte. — Kestner med. Gel. Lex. 266. Aber dieältesten, bis jetzt bekannten anatomischen Figuren, sindvon MagnuS Hundt (geb. 1449, gest- 1519), einemArzte zu Magdeburg , vom Jahre 1501. — Das. 421.—Kaiser Friedrich II. empfahl seinen Aerzten zu Salerno und Neapel zu ihrer Bildung fleißige Leichenöffnungen.Aber die Kirche widersetzte sich jedem Versuche dieser