Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Bäckerei.

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drehet sich in einem Kasten, und ist mit großen und klei-nen eisernen Stäben versehen, welche den Thon im Ka-sten treten. Statt des Wasserrades kann es auch durchSchwengel von einem Menschen in Bewegung gesetztwerden. Diese Thonknetmaschine ließe sich auch mit gro-ßem Vortheile beim Brodteige anwenden.

Selbst zu Pivang in China sahe der EngländerWalther im Jahr 18.12 in der Bäckerei des ChinesenAemi den Teig durch Maschinen kneten. Die Aufmun-terungsgesellschaft zu Paris setzte im Jahr i8lo einenPreis von rgoo Franken auf eine Maschine, das Brodzu kneten.

Die Veranlassung hiezu war, i) in Hinsicht aufReinlichkeit, daß der Teig nicht mehr durch die Händegeknetet, und der Schweiß der Arbeiter ikm nicht beige-mischt wird, 2) in Hinsicht auf Gesundheit der Arbeiter,z) der Mangel an robusten Leuten auf dem Lande, dieden schweren Brodteig gehörig kneten können.

Der Bäcker Lambert zu Paris erhielt diesen Preisfür einen beweglichen Backtrog« den er in seiner Werk-statt einführte, und mit dem größten Nutzen gebrauchthat. Derselbe knetet den Teig eigentlich nicht, sondernschlagt ihn bloß, und das Verfahren ist sehr einfach.Ein eisernes Triebrad, an welches eine Handhabe zumDrehen befestigt ist. greift in ein großes eisernes gezahn-tes Rad, an dessen Achse der Backtrog zu beiden Seitenbefestigt ist. Die Achse geht aber nicht durch den vier-eckigen, mit einem Deckel verschließbaren Backtrog, der ineinem Gestell beweglich ruht. Drehet man nun an derHandhabe, so dreht sich das Treibrad, durch dieses dasKammrad, das dann wieder den Backtrog umdreht. Indemselben ist das Mehl und Wasser, das zu Teig ge-mischt wird, durch das Drehen hin und herfällt, also ge-schlagen wird, und eben so unter einander kommt, wie