Bausteine. sg
L la üsc^uart genannten Mechanismus zu verfertigen,hat der Franzose Privat 1817 erfunden. — PrechtlJahrb. d. polyt. Inst. I. 501.
Bausteine. Der Engländer Wyatt hat um iglg eineErfindung gemacht, die Steine zum Bauen dauerhafterzu machen, indem er sie mit einem Kitt überzieht, unddiesen entweder auf die Steine selbst, oder yn der Außen-seite der Gebäude anbringt. — Oppos. Bl. 1817.S. 473.
Becher von Eis, s. Gefrornes Obst.
Begräbniß (2 B. 105). Zu Nürnberg hat man imJahre 1519 aufgehört, die Todten auf die Kirchhöfe inder Stadt zu begraben, und die Begräbnisse außer derStadt verlegt, nachdem schon K. Maximilian 1469die alte Einrichtung getadelt hatte, — Kleine Chron.Nürnb. 54.
Begrabnißkosten. Die Bezahlung der Kirchen- undSchulbedienten bei Begräbnissen ist im XVI. Jahrhun-derte aufgekommen. — Reinhard Einl. in d. Gesch.d. christl. K. 677.
Beizen der Haare zu Hüten. Die Haare verschiede-ner Thiere, als Biberhaare, Hasenhaare, Kaninchen,haare, rc. sind bei ihrer Kürze gerade gefaltet, und be-dürfen daher vor dem Filzen erst derjenigen besondernZurichtung, welche man das Beizen nennt. Diese hatman schon zu den Zeiten des Plinius verstanden. Inneuern Zeiten sind beim Beizen mancherlei Vortheile ent-deckt, und da fast jeder Hutmacher damit seine eignenVeränderungen vornimmt, so pflegt man die Beize auchwohl das Geheimniß zu nennen. Das Geheimniß,welches die Engländer im XVII. Jahrh, erfanden, warbesonders Vortheilhaft. Die Franzosen holten eS ausEngland und gaben es nachher für ihre Erfindung aus.— Poppe Handb, d. Erf, 234. Ein neues Verfahren