Buchdruckerkmist. 57
Llumen^goki, trsnulsteck krorri tds latin ok ilis tlrirsteckition, ck. LIlioston O. etc. ssvnu6 K8rtion426 S. in gr. g. — Der Buchdrucker Bensley irrLondon , der darauf palenlirt ist, läßt damit beide Seitendes Bogens auf einmal drucken, und liefert davon inEiner Stunde 900 Abdrücke (also 13 bis 24 Mal so viel,als sonst ein Drucker bei der gewöhnlichen Presse, der inder gleichen Zeit höchstens 100, im Mitteldurchschnittaber nur 75 Bogen, und bekanntlich nur die eine Seiteauf einmal abziehen konnte). — Hamb . Eorresp. 1318-Nro. 175. — Die sogenannten Stückchen und Rös-chen hat Breitk 0 pf verbessert. Wilhelm Haas inBasel erfand aber beinahe zu derselben Zeit die systema-tische Zusammensetzung der Stücklinien undZwischensvane. Der Franzose Franz AmbrosiusDidot verbesserte die Stege; er war der erste, der sieaus demselben Metalle. goß, woraus die Lettern bestehen.Seinen Söhnen, Peter und Firmin Didot , verdanktdie Schriftgießerei und Buchdruckerkunst mehrere wesent-liche Verbesserungen. Neuerlich hat sich auch HenryDidot in London durch folgende Verfertigungßweise neuer-Drucklettern sehr verdient gemacht. Nach der gewöhnli-chen Methode werden die Drucklettern in einer kleinenForm gegossen, welche der Gießer in der Hand halt, underschüttert, damit das geschmolzene Metall eindringe, undzwar immer ein Buchstabe nach dem andern. Schon vor12 Jahren erfand Henry Didot eine Act Gieß stock,welcher durch eine mechanische Vorkehrung die erforderlicheErschütterung bewirkte. Aber auch hier mußte jederBuchstabe einzeln gegossen werden. Neuerlich erst hat erdie Kunst ausgesonnen, 150 Buchstaben aus einmal zugießen. Er nennt diese Erfindung Polyämatypie(Vielschriftguss). — Poppe Hndb. d. Erf. Z7Z. f, —Vergl. Poppe Gesch. d. Lechn. III. 64 bis 98. — Im
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