Z8 Bücherdruckmaschine.
r B. S. 176. Zeile 8. v. u., wäre nach der Jahrzahl1436 einzuschalten: Von der Zeit an datirt sich dieeigentliche Erfindung der beweglichen Typen, womitin Straßburg die ersten Versuche gemacht wurden. Gut-tenberg reiheke die Lettern an Faden, bestrick ste mitgewöhnlicher Schreibdinte, und druckte sie auf Papier ab.Die bleyernen Typen, welche er bald darauf gebraucht^,hielt er durch Wirbel zusammen. — Poppe Gesch. derTechnol. III. 6ü.
Bücherdruckmaschine, eine schnellere haben zwei Sach-sen , König und Bauer, vor 1814 erfunden. D>evervollkommnete Maschine soll in gegebener Zeit mit dreiPaar Menschenhänden, wovon zwei Paar auch nur Kin-derhände seyn können, leisten, was 12 bisherige Pressen,wozu 24 erwachsene rüstige Menschen nöthig sind, kaumzu leisten vermögen. Mittelst dieser Maschine wird näm-lich jeder Bogen gleichzeitig auf beiden Seiten bedruckt,und zugleich die Farbe ununterbrochen wieder auf dieSetzplatte gebracht. — Nationalzeit. der Deutsch .1315. 2, 47. und 1316. 18/ 344 . ingl. 1319. S. 94.Vergl. Druckmaschine,
Buchdruckerpresse (i B. 179). Die Press - des Gut-tenberg, welche Conrqd Saßbach verfertigte, warschon im Jahre 1436 fertig. In Frankreich kannteman die Buchdruckerpresse im Jahr 1458 noch nicht.— Unter den mancherlei-Arten von neuen Pressen wardie des Pierre mit einem einfachen Drucke schonsehr bemerkenswerth. Indessen war er nicht der erste,der (1736) eine - solche' Presse angegeben hat. SchonDidot verfertigte im Jahr 1777 eine solche Presse,und gebrauchte sie. Annisson der Jüngere sahe sie1781 bei Didot, und gab sie für seine Erfindungaus. Die Erfindung der Presse des Gottfried