Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Büchsenmacher. 59

Freytag in,Gera , fallt ins Jahr 1777. — Schon vorohngefähr zo Jahren soll ein gewisser Kinsl ey zu Hart,fort in Connecticut eine sehr merkwürdige Buchdrucker-presse erfunden haben. Diese Presse legt, wie es heißt,die Druckerschwärze von selbst auf die Lettern, breitetdas Papier darüber, und druckt zwei Bogen auf einmalab. Man soll mit ihr im Stande seyn, in Einer Stundemit Hülfe eines einzigen Menschen 2000 Bogen zudrucken und abzuwerfen. — Poppe Gesch. d. Technol.III. 87 bis 95. — Die messingenen Schraubenspindelnhat der nürnbergische Mechanikus Damm er im Jahreiggo eingeführt. — Poppe Handb. d. Erf. Z77. —Boisonade hat in der griechisch und deutschen Buch-,Handlung zu Paris eine Sammlung lateinischer Briefeheräusgegebcn. In einem derselben von Holstenius an Peiresc , im Februar 1ÜZ4 geschrieben (S- 475 ff ),wird von einer zu Rom von dem Mechaniker Continierfundenen Buchdruckerpresse gesprochen, die durchdas Wasser getrieben wurde. — Morgenb l. f. gebilv.Stände. i8»9. Nro. 37. S. 147. Der BergrathBuderus, und der Mechanikus Brant in Frankfurt am M. haben eine Buchdruckerpresse aus gegossenem Ei-sen verfertigt, durch welche, bei sehr erleichtertem Mecha-nismus (obwol weder Menschenhände noch Zeit erspartwerden), mit ungleich geringerer körperlicher Anstrengung,die größten Formate mit höchster Reinheit und Gleichheitdes Drucks abgezogen werden. — Hall. allg. Lit, Z.1820. Nrö. 75. S. 599.

Büchsenmacher, zünftige, hatte Nürnberg schon im I.1403, Entstanden waren sie daselbst schon im XIV.Jahrh., als die Feuergewehre bekannt wurden.— PoppeGeschichte d. Technol. II. 524.

Büchsenschießen (2B. 190). Das erste Scheibenschie-