Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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(LirurZiL trsuskusorig. 69

OkirurZIa tranokuooria (5 B. 10z). Um die Ehredieser Erfindung haben Deutsche, Engländer, Franzosen und Italiener gestritten (?ascli. 6s invsnt. nov-sntig.Zvr.) Aber Andr. Libavius wird doch allgemein fürden Erfinder angenommen. Stolle Hist. d. med, Gel.841. Heister glaubte noch 1724, daß diese Opera-tion nicht ganz zu verachten sey. Chirurgie. II. c.14. ß. z. S. Zyo.

Chirurgi e (z B. 102. 4 B. zyci. Z B. ic>z). Seit demXIII. Jahrhund. theilten sich die italienischen Wundärzte(überhaupt die berühmtesten in dieser Zeit) in 2 Haupt-schulen, wovon die eine alte Wunden und äußere Ver-letzungen mit Breyumschlägen und feuchten Mitteln be-handelte; die andere aber nach einer entgegengesetzten Me-thode, lauter austrocknende Mittel gebrauchte. Der Stif-ter der ersten Schule, die sich der feuchten Mittelbediente, war Roger von Parma, um ngo Kanzlervon Montpellier. Roland von Parma , sein Schüler,führte um 120Ü diese Grundsätze weiter aus. Die zweiteSchule mit ihren austrocknenden Mitteln, nahm mitBrunus, einem Calabrier (Pros. zu Padua 1250), umF282 ihren Anfang. Die Systemsucht dieser beiden Schu-lengab endlich Guido de Chauliac , oder Cauliaco,zuletzt Leibarzt des Pabstes Urban V. zu Avignon , umizüo gänzlich auf, und that den ersten Schritt zu einerwissenschaftlichen Bearbeitung der'Chirurgie. Petrusde Cerlada, oder Argelata, auch Argillata, (Pros.zu Bologna, gest. 142z) ging nun vor 1410, den Wegder Erfahrung an der sichern. Hand gelehrter Kenntnisseweiter fort, und bereicherte seine Kunst mit manchen neuenHeilvorschlägen. Eichhorn Gesch. d. Lit. II. 1. S.Z44. Nach Italien hat Frankreich sich unter allen Rei-chen von Europa der Chirurgie zuerst mit Erfolg ange-nommen, Seine erste Anstalt war das collötziuor