86 Dampfkutsche.
tel für das Volk zu empfehlen seyn dürfte. Er besiehtaus einem Teige von Mehl und Wasser, der etwas festgeknetet, und dann in kleine länglich runde, singergroßeStücke, oder in Körner geformt wird. So wird er ander Sonne getrocknet, und bildet dann entweder eine Art
^ Gries, oder künstlichen Reis, den man in Europa ausKartoffelmehl und Getraide-Arten sehr gut nachmachenkönnte. Beim Kochen bringt man denselben mit etwasMutter in einen am Boden durchlöcherten Topf, undstellt diesen auf einen andern großen Topf, in welchembei armen Leuten nichts als Wasser, bei reichen auchFleisch enthalten ist, Der aus diesem Topfe aufsteigendeDampf zieht sich durch die Löcher in den obern, undmacht den Cuscussu gahr. Die Dampfkocherei wäredenn also keine neue Erfindung, — Oppos. B l. igiZ.S. 366.
Dampfküche, s. Dampfkochmaschine.
Dampfkutsche, die von einem einzelnen Mann regiertwird, und nach dem Zeugnisse zweier Ingenieurs, selbstauf den ^bergigsten Landstraßen, 2ci engl. Meilen in einerStunde läuft, ist igiy in Dublin erfunden. — Ham-burg . unparth. Eorresp. 1820. Nro. 27.
Dampfmaschine (5 B. 117). Die einfachste Dampf-maschine, ohne Hahn und Ventil, hat ein Ungenannter,der sich P. unterzeichnet hat/ erfunden. — Mag. derneuest. Erf. rc. (neue Folge) Nro. 6. S. z. — InLeeds hat man eine erdacht, die sich selbst bewegt, aufeiner Bahn, von Gußeisen nach einem andern Orts iZMeile weit von der Stadt fährt, und von dort mit einemganzen Transport von Kohlen, der aus 23 Fudern be-steht, von denen jedes gegen 7000 Pfund wiegt, zurück-kehrt. Diese selbst- fortrollende Maschine zieht also eineLast von mehr als 200,000 Pfunden. Es regiert sie nurEin Mann, der aus-ihr wie zu, Pferde sitzt, und sie durch