,.i6 Fachöaum.
durch seine Bearbeitung des Phädrus. Edv. Stormsgeb. 1749, gest. 1749) und Joh. Clem. Tod (geb.1736, gest. 1807) bereicherten die dänische Literaturzuerst mit trefflichen originalen Fabeln. Das. IV.Z. S. ii2y f. — Der erste Fabulist der Schweden war Dalin (geb. 1703, gest. 17Ü3). Das. 3. S. 1226.— In Holland hat Eduard de Deene in derMitte des XVl. Jahrh, zuerst.Fabeln (aber sehr geschmack-lose) geschrieben. Das. S. 1279.
Fach bäum. Kommt erst in den neuern Gesetzen vor. Imganzen Justinianischen Gesetzbuche wird seiner nicht ge-dacht. — l. iVl. Liier äirs. äs srkors st ^alo rrroü-wsrio. Hai. 17Z0.
Fachmaschine, Flackmaschine (r B. 352). Derglei-chen haben auch Bowden, Wallosley, Rothsay, u.a. m. erfunden. — Poppe Handb. d. Erf. 17z.
Fackeln. Abendmustken mit Fackeln zu bringen, warschon bei den alten Römern gebräuchlich. — Adamsröm. Alterth. (zke Aufl.) II. 228.
Fahrgeld, s. biaulurn.
Färbeholz, ein neues, s. Paragatan.
Färberei (r B. 354). Bergmann und Bertholletwaren die ersten, welche alle Operationen des Farbensauf die großen Gesetze der chemischen Verwandtschaftoder Affinität (4 B. gotz) zurückführten; und seit die-ser Zeit gewann die Farbekunst eine wissenschaftliche Ge-stalt, und mit derselben zugleich an Sicherheit undGründlichkeit. Berthollet erklärte zuerst die Wirkungder Beizen, oder derjenigen Neutral- und Mittelsalze,wodurch die Verbindung des Pigments mit dem Zeugeerleichtert wird, sehr leicht nach jenem Gesetze der Ver-wandtschaft; und nun lernte man blos durch eine rich-tige und geschickte Wahl der Beize selbst mit solchen Fär-Lestoffen ächt färben, womit man vorher noch nie, trotz