Faßdauben. r 2 r
schickte, wenn diese gleich dick und breit ist. Auch La ru-dert machte um die Mitte des XVIII. Jahrh, die Visir-kunst zum Gegenstände seiner Untersuchung. Räch ihmfolgten Kästner, Pikket und Oberreit. Dir neue-sten und vollständigsten Untersuchungen haben Späth,«in Ungenannter (1796), und derDant Sören Bruun(1797) gegeben. — Poppe Gesch. d. Techno!. 11. Z2Z.
Faßdauben aus Acazienhvlz, s. dieses.
— — verkohlte, daß sie das be-ste Erhaltungs- und
Verbesserungsmikkel der Weine sind, hat Bertholetentdeckt. — Hesperus. 1320. Nro. i. S. zi.
Fastnachtsspiele. Davon finden sich spuren im XIV.Jahrh. Aus dem XV. Jahrh, sind noch 6 vollständigeFastnachtsspiele von dem Nürnbergischen MeistersängerHans Rosenplut übrig, dessen erstes Stück im I.1450 abgefaßt worden. Im XVI. Jahrh, schrieb HansSachs allein 64 Fastnachtsspiele, 52 weltliche und 26geistliche Komödien. Sein erstes Fastnachtsspiel: DasHofgesinde Vensris ist von 1517. — EichhornGesch. d. Lit. IV. s. S. 948. s. Geistliche Schauspiele.
Faßthaler; sind Schaumünzen auf das große Faß zuHeidelberg . Dies wurde zuerst im Jahre 1591 vomPfalzgrafen Johann Casirnir erbaut, und hielt da-mals 132 Fuder Wein. Im Zojährigen Kriege verfieles, wurde aber 1664 wieder hergestellt, und zugleich ver-größert, so, daß es nach der Aufschrift eines solchen Faß-oder Bauthalers 204 Fuder 5 Ohm und 4 Viertel hielt.— Schellend. Handlex. I. 278.
Faule Mette, s. Earlhaunen.
Faulendes Holz, dessen grüne Farbe, s. Holzgcün.
Faules Wasser. Eine neue Art, - solches vollkommenwieder trinkbar zu machen, hat der Engländer MandS»key erfunden. — Neues Mag. all. n. Erf. III. 88.'
Faust, Doctor; gehört als Stoff und mündliche Volks-