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Faustrecht.
sage, gewiß, und der schriftlichen Abfassung nach,wahrscheinlich ins XV. Jahrh. Man hat aber nuqspätere Bearbeitungen. Die älteste bekannte ist von G e.Nud. Widemann von 1592. 4. — Eichhorn Ge-schichte d. Lit. IV. 2. S. 1070.
Faustrecht. Der erste, der mit dessen Abschaffung denAnfang machte, war Päbst Alexander III. auf demLatcran-Eoncilio 1179. Pabst Eölestinus that nach-her H9Z zu Rom ein gleiches. — Stolle Hist. d. jur.Gel. Zoü. ^
Fechterspiele, s. Gladiatoren.^
Federn an Karren und Lastwagen, deren Anwen-dung hat Richard Lowell Edgeworth, Esq. vonEdgewoorthstown in Irland , schon 1808 bekannt ge-macht. — Neues Mag. aller neuen Erf. III. zc>o.
Federnde Lichlputzen, die, so lange man sie nicht auf-drückt, vermöge einer..Feder stets verschlossen erhaltenwerden, sind englische Erfindung. — Poppe Gesch. d.Leckn. II. 485.
Federblock, ein Werkzeug,, welches chem Schiffe im Se-geln beistehen soll, hat der Engländer Hopkinson er-funden. — Poppe Handb. d. Erf. zzz.
Federthaler, Franzthaler. EineArt Laubthaler, vomI. 1741, unter Ludwig XV. zu Straßburg geprägt.Won den Zweigen, welche mehr den Federn ähnlich sehen,wurden sie Federlhaler genannt. — Schellend. Handlex.I. 2gl.
Federvieh. Mittel, zu jeder Jahreszeit männliches undweibliches Federvieh zum Brüten zu veranlassen, habMademoiselle Porteb ois zu Paris erfunden. — Hermb-städt Museum, II. iZ8.
Feile (5 B. 161). Aus gebranntem Thon Feilen zu ver-fertigen, die den Stahl angreifen, und bei Knochen, Holz,Elfenbein, und allen Metallen, zum Raspeln angewandt