Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
Seite
146
JPEG-Download
 

146 Gaze, metallische.

sem System seine bestimmten Grenzen gesetzt. — Eich-horn Gesch. d. Lit. III. i. S. 651.

Gaie. metallische, die so fein ist, daß auf dem Raumeines Zolles sich yz Oeffnungen befinden, habe» die Fa-brikanten Novard und Schlettstedt, im Elsaß , er-funden. Man benutzt sie zu Fliegenfenstern, rc. — Berk.Nachr. v. St. u. gel. S. i8»y. Nro. ig.

Gebärmutter (2 B. 10). Daß die Gebärmutter selbstdie nöthige Kraft zur Austreibung habe, und die.ange-wandte Kunst zn ihrer Entbindung in sehr vielen Fallenwenigstens unnütz, oft schädlich sey, hat Ruysch erwie-sen. — Ei-chhorn Gesch. d. Lit. III. 2. S. 982.

Geblase (2 B. io). Hydrostatische Gebläse hatteman schon iM XVII. Jahrh. Mariotte erwähnt ihrerschon 1636. Nach Grignons Behauptung sind sie imJadre 1640 in Italien erfunden (s. Wasiertrommel). —Die englischen Eylindergeblase hat JosephBaader in München zuerst in Deutschland bekannt ge-macht, auch vor etwa 25 Jahren ein neues Eylindcrge-blase erfunden, welches das englische noch an Dauer undKrafterspacniß übertrifft. Kleine hydrostatische Ge-blase für Schmieden, hat der Engländer Hornbloweretwa vor 20 Jahren angegeben, — Poppe Gesch. d.Lechnol. II. 395. ff.

Geburtshülfe (2 B. n). Die Entbindungsanstalt zuGöttingen ist 1751 eingerichtet; das Entbindungsin-stitut zu E a ssel 1763. Die unentgeltliche Entbindungs-anstalt für Arme zu Wien , verwandelte die Kaiserin-Königin, Maria Theresia , 1752 in ein Institut zumUnterrichte der Hebammen und Wundärzte ihrer Reiche.Die Entbindungsanstalt zu Jena ist 1779 gestiftet. —Eichhprn Gesch. d. Lit. III. t. S. 658. f-

Geburrskissen. Ein Kissen, welches alle Vortheile einesGedulksstuhlS, und.durchaus nicht daS Abschreckende, Un-