Glocke. . itzz
Tartagtra 0-01557 entdeckt, CardanuS vor 1575sie bekannt gemacht, und Bombelli um 1579 sie ver-vollkommnet. -i- Ei ch h orn Gesch. d. Lit. ll. 2. S. 71z.
Glocke (5 B. 197). Die erste genaue Beschreibung vonder großen Glocke zu Pecking hat Ath. Kircher gegeben,Und solche in ihren Verhältnissen mit der berühmten gro-ßen Glocke zu Erfurt verglichen. Diese wog 25,400Pfund, die zu Pecking aber 120,006 Pfund. — Lirök.clna. iilasrr. 22z. Ein Mittel, gesprungene/Glockendurch Einsagen der gerissenen Stelle wieder brauchbar unk»klangfähig zu machen, hat der Italiener Barigozzierfunden. — Berl. Nachr. v. St. u. gel. S. 1819..Nro. iZ4. , ^
Glockenthaler.^ Sind Herzogl. Braunschweig . Schau-thaler von Äugust dem Jüngern 164z und folgendeJahre geprägt. Die Rückseite dieser Thaler enthalt meh,rentheils eine Glocke. Sie sind auf die Räumung derResidenz Wolfeiibüttel von den österreichischen Truppen(im zojährigen Kriege) geprägt worden. — Schellend.Handlex. I. zz6.
Glucin-Erde. Süßerde, s. Glycit.
Glühende Kugeln (2 B. üo). In BreSlau sind dieglühenden Kugeln, ihrer Wirkung nach, zwar^ziemlich spat,«ämlich bei der Belagerung um den zosten December1306, bekannt geworden. In Schlesien überhaupt,und namentlich in Sag an, warfen schon am 7ten May1472 die Belagerer, unter Anführung der Herzogs Hansvon Saga», glühendes und brennendes Geschoß in dieStadt. Es ist aber nicht ausgemacht, ob man hierunterwirkliche eiserne und glühende Kugeln verstehen kann;denn erst 100 Jahre spater wird derselben bestimmter,und zwar, als man 157g Danzig stark befestigte, erwähnt.Im I. 1577 beschossen die polnischen Truppen das FortWeichselmünde bei Danzig , und fetzte» es am aaste»