Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
Seite
169
JPEG-Download
 

Granatschalen. r6g

die chaldaiscke und syrische Sprache zusammen,schrieb Jmman. Tremellius zu Heidelberg 1596.Das 4lz. — Aramäische, Sprachlehren überbaupthaben geschrieben: Herm. Nicolai zu Copenh, 1627.Carl Sckaafzu Leyden tützü, u. a. m. Das a. a.O. — Die erste samaritaniscfle Gr. schrieb Zo. Ma-rin (geb. 1591, gest. 1659) im I. 1Ü75. Das 430.

Granatschalen, hat der Hofrath Ne hm ann^zu Mos-kau zuerst als ein neues Mittel gegen die Wechselfie-b er mit glücklichem Erfolge angewandt. — Hufe landJourn. d. pr. Arzneyk. XXXII. 6. S. 99. .

Graupenmühle (2B. 75). Die Graupenmühlen findvon den Deutschen kurz vor der Mitte des XVII. Jahr-hunderts erfunden. Ein Deutscher verpflanzte in derMitte deS XVII. Jahrh, die Graupenfabrication nachHolland , und seit der Zeit sind in vielen, Gegenden Hol,lands eine große Anzahl Graupenmühlen, (?slmoolsn,)angelegt, die sich vor manchen andern auszeichneten. —Poppe Handb, d. Erf. Zl. Zu Koag soll die hollän-dische Graupenmanufactur zuerst ihren Anfang, genommenhaben. In der Mitte des XVII. Jahrh, kam ein, derReligion wegen aus seinem Vaterlands vertriebener Deut-scher, nach Koag, und lehrte da die in Deutschland erfundene Kunst, Graupen zu machen. -Man bauete ander Spitze eines Vorlandes von Koag an der Zaan einekleine Graupenmühle, die in der Folge vergrößert undverändert wu^de, aber bis auf den heutigen Tag die alteGraupenmühle heißt. Ihr erster Besitzer war Peter,mit dem Beinamen Pel. — Im Jahre 1667 warenschon mehrere Graupenmühlen an der Ostseite von Zaan-dam (Zaanredam, Zardam, Saardam ) befindlich. Inspätern Zeiten hat das Gewerbe und auch die Anzahl derMühlen sehr abgenommen. — Poppe Gesch. d. Techn.

2jv.