Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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,7« Griechische Buchstaben.

Griechische Buchstaben. Anton ZarottuS, der inden Jahren ,469 bis 1504 in Mavland druckte, warder erste, der die griechischen Buchstaben goß. Eine-vor«zügliche Schönheit gab ihnen der Venediger, AldusPlus Manutius. Aegidius Gourmonr aber warder erste zu Paris , der mit griechischen Lettern druckte,und zwar den Hesiodus, im Jahre »507. — PoppeGesch. d. Technol. III. 74.

Griechische Münzen. Darunter versteht man alle dieMünzen, welche griechische Aufschriften haben. Schonvor Roms Erbauung hatten die Kriechen Münzen vontrefflichem Gepräge, und für die ältesten werden diejeni»HM gehalten, welche Phidon. König von Argos, über800 Jahr vor Chr, Geb. auf der Insel Agina prägenließ. — Sckellenberg Handlex. I. A49.

Griechische Sprache. Der erste Lehrer derselben warzu Leipzig der Engslander Crocus, im Jahre 1515. —-Eichhor-u Gesch. d, Lit. III. 1., S. 275.

Grind, s. linss.

Grobgrün. Vor dem Anfange des XVI. Jahbh. webteman vorzüglich in Sachsen ein halbwollenes Zeug, wel-ches man Grob.grün nannte. Im Jahre 1444 trugman davon noch Kleider mit so großm und weiten Fal-ten, daß dazu 15 — iz Ellen Zeug erfordert wurden,Poppe G-sch. d. Technol. I. 28Z.

Grökling, s. Mrtling.

Großfürst. Mit diesem Titel wurden die Beherrscher derrussischen Lander so lange belegt, bis sie sich Cz wirre(s. diesen) und zuletzt Kaiser nennen ließen. Jetzt füh-ren ihn die russischen Thronfolger. Seit 1765 hat Sie,denbürgen den Titel eines Großfürstenthums. —Jäger hist, stat. Zeit. Lex. I. 649.tzroa L I» Ein Äronengroschenr ein« alte