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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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i86 Herniotomie.

welche l6yc> bis 96 aus den gemeinschaftlichen Silber-gruben zu Ilmenau geprägt wurden. Die Hauptseitezeigt eine gekrönte Henne auf einem Berge. — S (hel-le nberg Handlex. 1. 372.

Herbarium, s. Kräuterbuch.

Herniotomie, Bruchschneiden. Au Hippokrates Zeiten hat man davön wahrscheinlich noch nichts gewußt;aber bei Celsus ist vieles davon zu finden.— StolleHist. d. med. Gel. 850.

Herolde (2 B. 127). Die ersten gelungensten Heroldenin Frankreich hat noch Blin de Saintmvre seit1759 gegeben. — Eichhorn Gesch. d. Lit. IV. i. S.360. Eine Sammlung von Heroiken von Docat, Co-lardeau, Pezay, Blin de St. More, rc. ist z«Amsterdam 1769 herausgekommen. Das. a. a. O. —In der englischen Poesie hat Draydon vor 1631 dieHeroide eingeführt. Das. 2. S. 590. — In der deut-schen Poesie führte sie Hofmannswaldau (geb. 1613,gest. 1679) zuerst ein. Das. 88l> — Im Dänischen hat Chr. Praw (geb. 1756) die Heroide zuerst versucht.Das. 3. S. 1154. — In Holland ahmte zuerst Piet.Cornel. Hooft (geb. 1531, gest. 1647) in der Heroldeden Ovid nach. Das. S. 1330.

H erumtri nken, Zutrinken. Ist eine sehr alte Ge-wohnheit und ging von der Rechten zur Linken. SchonHomer sagt vom Vulkan, daß er den Göttern denBecher von der Rechtest an herum giebt. Beim Herum-trinken nannte man die Namen der Götter und abwesen-den Freunde, deren Andenken man bei den Gästen erneu-ern, und ihnen empfehlen wollte. So oft einer dieserNamen genannt wurde, so oft wurde ein, oder mehrereBecher ausgetrunken. War wenigstens eine gute Gele-genheit zu saufen. Eben so, als wenn Heutiges Tage»Jemand an der Tafel mit seinem Glase eintn Nachbar