Itz8 HurigerStod.
ten Strümpfen zu verarbeiten, die auch ziemlich gut ge-langen. — Dessen prakt. Landökonomie der Alten.Augsb. 1770. S. 57.
Hungerstod. Bayford war der erste, welcher denmerkwürdigen Fall einer 61jährigen Frau bekannt machte,di« nach Jahre langem Leiden Hungers starb, weil dierecht» Schlüsselbein-Arterie links am Ursprung der linkenSchlüsselbein-Arterie aus der Aorta entsprang, und von dazwischen der Speiseröhre und der Luftröhre durchlief, umzum rechten Arm zu gelangen, auf diese Art aber durchihrem Lauf immer mehr mit zunehmenden Jahren dasSchlingen beschwerlich, zugleich unmöglich machte. —Reil Arch. f. d. Physiol. VII. 146.
Husaren, Hussaren (2 B. 152). Nach Andern falltder Ursprung dieser Benennung ins Jahr 1458, da A.Matthias I. in Ungarn den Prälaten und.Edelleutenbefahl, sich mit ihren Reitern in seinem Lager einzusen-den, da denn von 20 Häusern ein Mann gestellt werdenmußte u. s. w. — Jäger hist. stat. Zeit. Lex. l. 722.
Hussiten. Haben den Namen von Johann Huß zuBöhmen , der auf Anstiften der Geistlichkeit, weil erder Kirche nicht blindlings gehorchen wollte, 1415 aufdem Concilio zu Costnitz, als ein Ketzer verbrannt wurde.— Jäger hist. stat. Zeit. Lex. . 1 . 722.
Hut (5 B. 2zi). Filzhüte sind schon in den ältesten Zei-ten gewöhnlich gewesen. Die Lacedemonier, Thessa-llier und Aethiopier hatten die Filzhüte mit sehr brei-ten Rändern. Auch die Römer trugen Filzhüte; dieSklaven aber durften sich nicht mit solchen Hüten be-decken. In Deutschland, Frankreich und manchen anderneuropäischen Ländern kamen die Filzhüte später auf;lange Zeit bediente .man sich noch der Mützen und Kap-pen au» Zeugen zur Kopfbedeckung. Die ersten Filz,hüte waren rund, mit spitzigen» Kopfe und herunter