Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Kaamslintien

2tt

eine Perle, - welche äsciss, 8072 Pf. Steel, iz Schilt.4 Pence am Werth hatte; eben so Calligula.Adams röm. Alterth. (gte Aus!.) II. 343.

»^^aamslinnen, hat in Gent seinen Ursprung genom-men. Poppe Gesch. d. Technol. I. 381.

Kalte, künstliche (2 B. 197). Wer zuerst den Einfallgehabt hat, Schnee oder Eis niit Salpeter und andernSalzen zu mischen, und dadurch die Kalte dergestalt znvergrößern, daß das, in einem Gefäße in jene Mischunggestellte Wasser, zu einem festen, und zwar eßbaren Eisefriert, ist noch nicht entschieden. Schon Latinus Tan-credus, der 1607 Arzt und Professor zu Neapel war,erwähnt dieses Versuchs, und versichert, die Kalte werdedurch den Salpeter .dergestalt vermehrt, daß ein mitWasser gefülltes Glas, welches in dieser Mischung schnellbewegt würde, festes Eis erhielte. Im Jahre 1626 kamdes bekannten Sanctorii SanctoriuS Erklärung desAvicenna zu Venedig in Folio heraus. Darin erzähltder Verfasser, er habe in Gegenwart vieler Zuhörer, Weindadurch in Eis verwandelt, daß er dem Schnee nicht Sal-peter, sondern gemeines Kochsalz zugemischtchabe. Fran-cisc. Baron , der 162Ü starb, sagt, es sey ein neulicherfundenes Mittel, Schnee und Eis, durch Salpeter zu' einer Kälte zu bringen, bei welcher Wasser gefröre. Ro-bert Boyle , der 1691 starb, hat Versuche mit allerleiSalzen angestellt, und gezeigt, wie man durch Salz einStück Eis an einen andörn festen Körper anfrieren lassenkönnet Er hat die Wirkungen der Salze und saurenGeister beim Schmelzen des Schnees und Eises bekanntgemacht und gezeigt, daß'sich auch durch bloße Auflösung