2 »8 Kauonenpulver.
Jahrhunderte lang vorher schoß man aus den Kanonennur.steinerne Kugeln. — Poppe Gesch. d. Technol.H- 553^
Kanonenpulver. Der Doctor Feleppa in der ProvinzMvntefusco, hat ein Ingredienz erfunden, wodurch dieKraft des Kanonenpulvers sehr vermehrt wird. Die Jä-ger können 50 Mal schießen, ohne das Gewehr zu rei-nigen.— Hamb. Corresp. 1786. Beil. z. Nco . 41.
Kanten, s. Spitzen.
Kante «Maschine, auf welcher man einen feinen elasti-schen Spitzsngrund stricken kann, hat.Dümont erfun-den, und die Strumpffabrikanten Uh l und Hildebrandzu Berlin haben ihn mit Glück zuerst nachgemacht. —Poppe Handb. d. Ecf. 24z.
Kanzelberedtsamkcit. Kanzelvortrag. War bis aufMosheim (gest. 1755) 1732, auf das verkehrteste ge-trieben. Wilh. Sack (geb. 1703, gest. 178Ü) setzte von1735 den vor kurzem entstandenen bessern Kanzelvortragfort. Auf ihn folgte Joh. Andr. Cramer (geb. 1723,gest. 1788) stit 1755 ; Jerusalem (geb. 17-19, gest.1789) seit 1756; Spalding (geb. 1714,, gest. 1804)fett 1765; Zollikofer (geb. 1730, gest. 1788) seit1769; Marezoll (geb. 1761) seit 1788. Die Be-redsamkeit der Vernunft brachte Wilh. Abr. Teller(geb. 1734, gest. 1804) auf die Kanzel. — EichhornGesch. d. Lit. IV. 2. S. 1053.
Kaolin, s. Chinesisches Porcellain.
Karden, metallische, ein Verfahren zu deren Fabrica,tion hat DuboiS-Auzoux zu Louvriers 1317 erfunden.— Precktl Jahrb. d. pol. Inst. I. 494. — Eine Ma-schine zur Verfertigung der Karden haben die Gebr. Go-hin zu Paris erfunden. — Das. 49g.
Kardetsch Maschine, s. Kratzmaschine.
Karren (5 B. 246). Einen neuen Karren, mit hängen«