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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Kartoffel.

der König von Frankreich Ludwig XU. am 27. Juki ^1499 den Basiern übersandte. (Wurstisens Basier Chro« !ulk. Bas. l 58 o. S-49t.)— Stücke mit Karle eschen ^geladen, kommen schwedischer Seils bei der Belagerungvon Schonen im October 1653 vor; des Kartetschen-feuers wird bei der Brandenburg -dänischen Einnahmeder Insel Rügen , im I. 1678 gedacht; und im ZuniuS1705 bedienen sich Schweden bei dem Anfall auf Retu»sari in Liefland, gegen die Russen der Kartetschen. —Beyträge z. Gesch. d. Pulvers, d. Geschützes u.d. Kugeln. Liegnitz ign. S.

Kartoffel (2 B. 226. 5 B. 246). Eine neue Methode,Kartoffeln während deS Winters zu bauen, hat Demoi-sellr Anne Clague in Ehester erfunden. — Hermb-städt Mus. Xll. 250.— Humbold und Bomplandhaben sich vergeblich bemühet, in Südamerika die Gegendauszumitteln, wo die Kartoffeln wild wachsen. Kürzlichaber ist der Geburtsort dieser nützlichen Pflanze in Peru ,an der Grenze von Chili, 14 Meilen von Linna, ineinem Thale , durch Herren Nuiz und Domboy ent-deckt worden. Hienach zu schließen, dürfte die Sage,daß der englische Seefahrer Raleigh die Kartoffeln ausGuiana nach Irland gebracht, irrig und ihre Verbreitungaus Peru über Spanien wahrscheinlich seyn. — Berlin .Nachr. v. St. u. gel. S. 1820. Nro. 28. — Aus«rfrornen Kartoffeln ein brauchbares Mehl zu bereite»,hat der Domainenbeamie Albert zu Lindau bei Zerbst entdeckt. — Ehaer Annal. d. Ackerb. I. 390.

Kartoffeln, zur Mahlerei angewandt. SchonNasse in Petersburg bemerkte, daß durch Wasser ausKartoffeln ein gummiarliger Schleim gezogen werde, des-sen sich ein Petersburger Hutmacher bei seinem Gewerbe,statt des theuren Mimvsenguwmi, bediene. Cader deBaux ist noch weiter gegangen, und hat den Crdäpsrl-