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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Aartoffelbranntewein. 221

schleim zum Anmachen der Farben auf bat Innere undAeußere der Häuser angewendet. Neue« Mag. all.neuen Erf. III. 7 Z.

Kartoffelbranntewein. Branntewein aus Kartoffelnzu brennen, hat man schon in der ersten Hälfte des XVIII.Jahrhundert- versucht. Die Schweden Skytte und d«la Gardie waren, so viel bekannt, die ersten, die 1747und 1748 diesen Versuch machten. Schweb. Abh. IX.252. X. 28l. Niem, Müller, Gabelmann,u. a. haben 1790 f. vortheilhaftere Methoden erfunden,den Kartoffelbranntewein zu gewinnen. Müller hatsogar feine Liqueurs wieder aus diesem Brannteweine ge-zogen, und dies Verfahren 1793 beschrieben. PoppeGesch. d. Tschn. III. 259. Ein neues Verfahren, solchenmit Vortheil zu bereiten, hat der Amtmann Fr. E.Siemens zu Pyrmont erfunden, und 1319 bekannt ge-wacht.Hamb. unparth. Corresp. 1320. Nro. 9.Beilage. Daß der aus ausgewachsenen Kartoffeln berei-tete Branntewein «ine merkwürdige betäubende Eigenschafthabe, hat der Apotheker Löwe in Prenzlow zuerst ent-deckt. Hermbst. Bülk. VII. 127.

Kartoffelmehl. Der Engländer Whakeley hat eineMaschine erfunden, womit das Mehl aus Kartoffeln sehrleicht ausgeschieden und zubereitet werden kann. NeuesMag. all. neuen Erf. III. 123.

Kartoffelmühle. Schon in der Mitte des XVIII. Jahr-hund. hat man die Kart»ffrln, und zwar zuerst im Han-növerischen, zu zermahlen, und gewöhnlich mit Getraide-mehl vermischt, zu Brod zu verbacken gesucht. Schonim Jahre 1756 hatte man Kartoffelmühlen, woraufdie Kartoffeln zerrieben wurden. Die neueste und besteKartoffelmühl» hat der Engländer Whateley erfunden. Poppe Handb. d. Erf. 33.

Karts ffelvermehrung. Ein Ungenannter hat die Ent-